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Sieger bei Warentest Apple baut das beste Ultrabook

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Das MacBook Pro ist teuer, aber gut.

(Foto: Apple)

Stiftung Warentest testet neun beliebte Ultrabooks. Der Testsieger stammt von Apple und ist sündhaft teuer. Alle anderen Geräte sind aber ebenfalls "gut", günstiger und haben ihre eigenen Vorteile.

Wer ein starkes, aber trotzdem flaches und leichtes Notebook haben möchte, wird gewöhnlich recht kräftig zur Kasse gebeten. Beim Test von neun aktuellen Ultrabooks hat Stiftung Warentest allerdings herausgefunden, dass man auch für weniger als 1000 Euro "gute" Geräte bekommen kann. Der beste Laptop ist aber auch der teuerste.

MacBook Pro liegt vorne

Den Testsieg konnte Apple mit dem MacBook Pro in der 13-Zoll-Version einfahren, das einen durchschnittlichen Preis von 1870 Euro hat. Mit der Gesamtnote 1,7 verpasste es nur knapp ein "sehr gut". Das Gerät hat das beste Display aller Testkandidaten und die Akku-Leistung fanden die Prüfer ebenfalls ausgezeichnet (1,5).

Auch das neue MacBook Air überzeugte Stiftung Warentest. Mit der Gesamtnote 1,9 belegte es Platz 2 im Testfeld. Sein Akku hält länger durch als der des Pro-Modells, dafür ist sein Display nicht ganz so hervorragend (1,9) und auch bei der Handhabung und Vielseitigkeit hat der Sieger knapp die Nase vorne. Wesentlich günstiger als das MacBook Pro ist das Air mit einem mittleren Preis von 1600 Euro nicht.

Wer zum ebenfalls mit dem Qualitätsurteil 1,9 bewertete Dell XPS 13 greift, kann schon mehr Geld sparen. Mit 1360 Euro ist das Gerät rund 500 Euro günstiger als der Testsieger. Es punktet mit einer sehr guten Laufleistung, einem guten Bildschirm und hat auch sonst keine Schwächen.

Chinesischer Akku-Sieger

Preis-Leistungs-Sieger bei den Ultrabooks wurde das Acer Swift 3. Es sitzt den Spitzenreitern mit der Gesamtnote 2,1 dicht im Nacken, ist mit einem mittleren Preis von 935 Euro aber deutlich günstiger. Kleinere Abstriche muss man lediglich beim Display machen, das die Prüfer nur "befriedigend" (2,6) fanden.

Das Gerät mit der besten Laufzeit ist das Huawei MateBook D, das das Qualitätsurteil 2,0 erhielt. Sein Akku hält beim Surfen mit maximaler Helligkeit fast neun Stunden durch, beim Filmegucken knapp 14 Stunden. Das MateBook D kostet durchschnittlich 1200 Euro.

Alle getesteten Ultrabooks und Testberichte zu Convertibles, Tablets mit Tastatur sowie große und starke Notebooks findet man zusammen mit einer Kaufberatung in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Test oder online zum Download.

Quelle: n-tv.de, kwe

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