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Apple hat gewählt Die besten iOS-Apps und -Spiele des Jahres

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Keine neutrale Jury, sondern Apple wählt "Die besten Apps und Spiele des Jahres 2019" aus.

(Foto: Apple)

Zum Jahresende stellt Apple seine Lieblings-Apps für iPhones, iPads, Macs und Apple TV vor. Sie sollen den "globalen Wunsch nach Verbindung, Kreativität und Spaß widerspiegeln."

Rund 2 Milliarden Anwendungen gibt es inzwischen in Apples App Store. Die meisten davon bleiben weitgehend unbekannt, nur wenige schaffen den Weg ganz nach oben in den Download-Charts und damit ins Blickfeld der Nutzer. Nicht immer findet man dort tatsächlich die besten Anwendungen, viel hängt vom Glück ab oder welche PR-Mittel die Entwickler zur Verfügung haben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist, von Apple gefördert zu werden, beispielsweise zum Jahresende in "Best of 2019".

Die besten Apps des Jahres

Rein zufällig in dem Jahr, in dem das iPhone wieder eine der besten Smartphone-Kameras an Bord hat, hat Apple "Spectre Kamera" von Lux Optics (3,49 Euro) zur "besten iPhone-App des Jahres" gewählt. Die Anwendung ist auf Langzeitbelichtungen ohne Stativ spezialisiert. Sie nutzt Künstliche Intelligenz unter anderem, um Menschenmengen aus Aufnahmen zu entfernen, nachts Straßen in Lichtströme zu verwandeln oder "Wasserfälle wie Gemälde aussehen zu lassen."

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Das Abo für "Flow von Molescine" ist mit 1,99/12,99 Euro pro Monat/Jahr ziemlich teuer.

(Foto: Apple)

Die "iPad-App des Jahres" ist "Flow von Moleskine" (Gratis/In-App-Käufe). Mit der Notizbuch-Anwendung sollen Profis und Amateure Skizzen, Listen, Storyboards, Entwürfe, handschriftliche Notizen, Grundrisse, Rezepte, Diagramme, Journale und Kunstwerke mit dem Apple Pen "wie auf echtem Papier" anfertigen können.

Rund 40 Euro kostet "Affinity Publisher", die Apple zur Mac-App des Jahres" erklärt hat. Die Begründung: "Mit eleganter Benutzerfreundlichkeit und einem bemerkenswert günstigen Preis macht es Publisher Design auf professionellem Level für jedermann möglich, egal ob man ein Coffeetable-Book mit vielen Fotos oder einen Flyer für das Theaterstück eines Zweitklässlers erstellt."

Ganz im Zeichen der Zeit steht die "Apple-TV-App des Jahres". Bei "The Explorers" (Gratis/In-App-Käufe)handelt es sich um eine interaktive Anwendung, bei der Nutzer mit Fotos und Videos beitragen können, eine Bestandsaufnahme der Erde zu erstellen. Und natürlich kann man alle Beiträge attraktiv aufbereitet auf dem Bildschirm ansehen.

Die besten Spiele 2019

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"Sky: Children of the Light" hat eine wunderschöne Grafik.

(Foto: Apple)

Die Entwickler des "iPhone-Spiel des Jahres" heimsten den Preis bereits vor sechs Jahren für "Journey" ein. Diesmal haben sie Apple mit einem bezaubernden Rollenspiel überzeugt. In "Sky: Children of the Light" (Gratis/In-App-Käufe) kommen die Spieler als "Kinder des Lichts" in ein trostloses Königreich. Um wieder Hoffnung im Land zu verbreiten, müssen sie gefallene Sterne in ihre Sternbilder zurückbringen. In ihren Rezensionen sind Nutzer neben der Story auch von der gelungenen Grafik begeistert.

"Sky: Children of the Light" macht sich auf großen Tablet-Bildschirmen wahrscheinlich noch besser als auf iPhones. Doch "iPad-Spiel des Jahres" wurde "Hyper Light Drifter" (5,49 Euro). Mit einer Grafik im Klötzchen-Stil von 16-Bit-Klassikern, aber mit moderner Spielmechanik ist man in dem Abenteuer-Rollenspiel ein "Drifter", der in einem blutgetränktem Land vergessenes Wissen, verlorene Technologien und Geschichten sammelt. Dass man von einer unstillbaren Krankheit heimgesucht wird, macht die Sache nicht gerade einfacher.

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Dass ein Spiel auch ohne Action und Text fesseln kann, beweist "GRIS".

(Foto: Apple)

"GRIS" wurde zum "Mac-Spiel des Jahres" (10,99 Euro) gewählt und ist quasi das Gegenteil von Action. Es ist " ist eine entspannte und bewegende Erfahrung, frei von Gefahr, Frustration und Tod." Auf Text wird fast vollständig verzichtet, gesteuert wird über Symbole. Apple nennt das Spiel über das Mädchen Gris, das sich mit einem tragischen Verlust auseinandersetzen muss, "ein seelenergreifendes Werk digitaler Kunst.

Wer's etwas lebhafter mag, ist mit dem "Apple-TV-Spiel des Jahres" bestens bedient. Mit "Wonder Boy: The Dragon's Trap" kehrt ein 30 Jahre alter Sega-Klassiker im neuen Gewand mit handgezeichneten Animationen und neu orchestriertem Soundtrack zurück. Die Geschichte des Jump&Run-Spiels ist schnell erzählt: Durch einen Fluch in ein Monstrum - halb Mensch, halb Echse - verwandelt, ist man auf der Suche nach dem Salamanderkreuz, einem magischen Item, das Flüche aufheben kann. Der Clou ist, dass man klassisch als Jüngling, jetzt aber auch als Mädling, Echsling, Mausling, Piranha-ling, Löwling oder Falkling spielen kann. Außerdem kann man jederzeit von der modernen zur alten 8-Bit-Grafik wechseln.

Quelle: n-tv.de, kwe

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