Technik

Nur zwei überzeugen Warentest Die meisten Smartwatches sind nicht gut

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Sportliche Smartwatches müssen wasserfest sein.

(Foto: Stiftung Warentest)

Stiftung Warentest testet dreizehn Smartwatches und bewertet nur zwei davon gut. Die meisten Konkurrenten patzen bei den Fitness-Funktionen, den Datenschutz nehmen fast alle Hersteller recht locker.

Eine gute Smartwatch sollte nicht nur die Uhrzeit und Benachrichtigungen anzeigen, sondern auch ein zuverlässiger Fitnesstracker sein und möglichst noch weitere Funktionen bieten. Im Test von Stiftung Warentest haben das nur zwei von dreizehn Geräten auf dem Uhrenkasten. Die anderen Smartwatches schwächeln vor allen bei den Sportübungen. Für Android-Nutzer gibt's nur eine gute Smartwatch und nur sparsame iPhone-Besitzer haben echte Alternativen.

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Den Testsieg holte sich mit der Gesamtnote 1,8 klar die Apple Watch 5. Sie lieferte im Test fast durchweg korrekte Fitnessdaten und ist sehr gut zum Telefonieren, Nachrichtenlesen und Schreiben geeignet. Warentest bemängelt bei ihr eigentlich nur eine relativ geringe Akku-Laufzeit und dass sich Apple das Recht herausnimmt, Nutzerdaten zu speichern und an Dritte weiterzugeben.

Mit mindestens 450 (40-Millimeter-Display) beziehungsweise 480 Euro (44 Millimeter) ist die Watch 5 ziemlich teuer. Doch Apple hat auch noch die dritte Generation in seinem Store, die man schon ab 230 Euro bekommt. Ihr Display ist zwar etwas kleiner und sie bietet weniger Funktionen als die aktuelle Version. Die Apple Watch 3 ist sonst aber fast ebenso zuverlässig und vielseitig wie das aktuelle Modell.

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Ansonsten ist für iPhone-Nutzer lediglich die Garmin Forerunner 245 Music mit dem Qualitätsurteil 2,2 eine gute Alternative. Für Android-Nutzer ist die rund 300 Euro teure Uhr auf jeden Fall die erste Wahl, da die Apple Watch nur mit iPhones kompatibel ist. Die Garmin Forerunner 245 Music lieferte fast im Test fast immer korrekte Fitnessdaten, bietet ambitionierten Sportlern viele Informationen und ist gut zum Telefonieren und Checken von Nachrichten geeignet.

Außerdem hat die Uhr Vorzüge, die die Apple Watch nicht bieten kann: Die Garmin Forerunner 245 Music punktet mit einem großen Durchhaltevermögen und ist ein klasse Musikspieler, der auch Songs von Spotify, Amazon und Deezer speichern kann. Vorteil für Handschuh-Träger: Die Garmin-Watch hat keinen Touchscreen, sondern wird über Tasten bedient.

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Auf den dritten Platz landete die Huawei Watch GT mit der Gesamtnote 2,8. Sie kostet rund 190 Euro. Auch sie bietet eine starke Akku-Leistung, hat ein gutes AMOLED-Display und lässt sich gut bedienen. Stiftung Warentest findet die chinesische Uhr allerdings als Fitnesstracker nur befriedigend. Sie maß im Test nur beim Radeln genau und war bei der Ortung unzuverlässig. Außerdem hat sie keinen Musikspieler und auch Huawei erlaubt sich, personenbezogene Daten weiterzugeben.

Warentest hat knapp die Veröffentlichung der Huawei Watch GT 2 verpasst, die wahrscheinlich im Test deutlich besser abgeschnitten hätte. Denn die zweite Generation kann auch Musik speichern (kein Streaming) und abspielen, hat einen Herzfrequenz-Sensor und liefert genauere Messergebnisse. Die kleinere Version mit 42-Millimeter-Display ist ab 200 Euro zu haben, die 46-Millimeter-Variante gibt's ab 230 Euro.

Quelle: n-tv.de, kwe

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