Technik

Beliebter Browser im App Store Firefox für iOS ist da

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Den Firefox-Browser gibt's jetzt auch für iPhone und iPad.

(Foto: Mozilla)

Mozilla veröffentlicht nach langem Zögern auch eine Firefox-App für iPhones und iPads. Sie ist kostenlos im App Store zu haben und könnte vor allem für Desktop-Nutzer des Browsers eine echte Safari-Alternative sein.

Für Android gibt es schon relativ lange eine Firefox-App, doch Nutzer von Apple-Geräten mussten bisher auf den Browser verzichten. Grund dafür ist laut "Phone Arena", dass keine Safari-Alternativen in den App Store dürfen, die für das HTML-Rendering nicht Apples Engine WebKit verwenden. Mozilla habe bisher aber nicht auf den Einsatz der hauseigenen Gecko-Engine verzichten wollen, schreibt das TechBlog. Offenbar hat der Entwickler jetzt aber nachgegeben und Firefox zu Apples Bedingungen im App Store veröffentlicht. Das dürfte vor allem Fans von Mozillas Desktop-Browser freuen könnte, da sie am meisten von den Funktionen der App profitieren. "Mit dabei sind alle bekannten Features wie die smarte und flexible Suche, das intuitive Tab-Management, die Sync-Funktion sowie der private Modus", schreibt Mozilla in einem Blogpost.

Nutzer, die sich mit einem Firefox-Konto anmelden, können Chronik, geöffnete Tabs, Passwörter und Lesezeichen über alle genutzten Geräte synchronisieren lassen. Allgemein sollen Suchvorschläge helfen, schnellere Antworten zu finden und Nutzer können zeitgleich mehrere Tabs bedienen. Mozillas App-Browser bietet außerdem wie die Desktop-Version einen privaten Modus, in dem keine Surf-Chronik gespeichert wird und Cookies nicht mit besuchten Seiten geteilt werden.

Firefox nur noch stark in Deutschland

Laut "Browser-Statistik.de" ist Mozilla Firefox auf Desktops mit einem Marktanteil von 30,2 Prozent in Deutschland nach wie vor die Nummer 1. An zweiter Stelle folgt Google Chrome mit 26,1 Prozent, dahinter belegen Apples Safari (20,1 Prozent), Microsofts Internet Explorer (10,8 Prozent) und der Opera-Browser die Plätze. Im weltweiten Vergleich über alle Plattformen hinweg sieht es für Mozilla bei weitem nicht so gut aus. Wie eine Grafik von "StatCounter" zeigt, hat Chrome fast überall die Nase vorne, neben Deutschland behauptet Firefox nur noch in der Zentralafrikanischen Republik seine Spitzenposition.

Quelle: ntv.de, kwe