Technik

Licht aus mit FritzOS 7.1 Fritzbox-Update bringt nützliche Neuerungen

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Nicht nur die Fritzbox 7590 bekommt das Update auf FritzOS 7.1.

(Foto: AVM)

AVM macht FritzOS 7.10 jetzt auch für ältere Modelle verfügbar. Das Update verbessert die Leistung von Mesh-Systemen und erlaubt das Abschalten der LED-Lampen.

Im Juli 2018 veröffentlichte AVM zuletzt ein umfangreiches Update auf FritzOS 7 mit vielen Neuerungen und Verbesserungen für die Fritzboxen. Der Nachfolger FritzOS 7.10 brachte weitere Verbesserungen, AVM macht die Software für immer mehr Geräte verfügbar, zuletzt für die betagte Fritzbox 7560 und die günstige Fritzbox 4040.

FritzOS 7.10 bringt alle Geräte auf den neuesten Sicherheitsstandard und zudem einige neue Funktionen mit. Laut Anbieter AVM gibt es über 50 Neuerungen und Verbesserungen für WLAN, Mesh, Smart Home und VPN-Verbindungen, aber auch einen echten Fortschritt in Sachen Nutzerfreundlichkeit: Die hell leuchtenden LEDs kann man mit FritzOS 7.10 einfach abschalten.

Mesh wird besser

WLAN-Mesh-Systeme mit Fritzboxen, Powerline-Geräten und Repeatern werden mit dem Update leistungsfähiger, die Benutzeroberfläche soll mehr Übersicht und Details zur Verbindung der Netzwerkgeräte bieten. WLAN-Mesh-Steering steuert aktiv alle Geräte und optimiert die Leistung und den Datendurchsatz des gesamten Heimnetzes. Mit FritzOS 7.10 bekommen alle Fritzboxen im Mesh auch ein gemeinsames Telefonbuch, auf das Nutzer zentral zugreifen können.

Benachrichtigungen über wichtige Ereignisse im Heimnetz sendet die Fritzbox nach dem Update automatisch an eine hinterlegte E-Mail-Adresse. Gäste können sich im Heimnetz mithilfe des Fritzfons leichter anmelden, indem sie einfach einen QR-Code im Display des Telefons scannen. Der Bildschirm zeigt zudem die WLAN-Zugangsdaten oder ermöglicht das Auslösen von WPS.

FritzOS 7.10 ist aktuell für die Fritzboxen 7590, 7580, 7560, 4040 und den Repeater 1750E verfügbar, weitere Modelle folgen. Wer ein anderes Gerät hat und nicht auf die fertige Software warten möchte, kann auch die Laborversion der neuen Firmware installieren - wie immer bei Beta-Software kann es aber in seltenen Fällen Probleme geben, deshalb sollte man vorher ein Backup machen.

Wer kein Update verpassen möchte, aktiviert am besten die automatische Update-Funktion der Fritzbox. Wer Updates manuell suchen will, gibt fritz.box in die Adresszeile des Browsers ein und ruft so die Benutzeroberfläche der Fritzbox auf. Nach Eingabe des Zugangs-Passworts steuert man links im Menü System an, klickt auf Update und dann auf Neues Fritz!OS suchen. Ist das neueste Update noch nicht installiert, folgt man den Anweisungen und bringt die Software der Fritzbox auf den neuesten Stand.

Quelle: n-tv.de, jwa

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