Technik

Eigentlich schon Oberklasse Fünf Top-Smartphones bis 500 Euro

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Wer ein richtig gutes Smartphone haben möchte, muss nicht mehr als 500 Euro ausgeben.

(Foto: kwe)

Wer ein Smartphone mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, wird in der Klasse bis 500 Euro ganz sicher fündig, denn hier tummeln sich seit Sommer einige Geräte, die für wenig Geld viel zu bieten haben. ntv.de stellt seine fünf Favoriten vor.

Es ist schon erstaunlich, wie gut heutzutage Mittelklasse-Smartphones für weniger als 500 Euro sind. Inzwischen muss man bei Display, Kameras und Leistung kaum noch Einschränkungen im Vergleich zu doppelt so teuren Geräten hinnehmen. ntv.de hat aus dem Angebot fünf Smartphones ausgewählt, die besonders empfehlenswert sind.

iPhone SE (2020)

Kaum zu glauben, aber es gibt sogar ein Apple-Smartphone, das weniger als 500 Euro kostet und nicht schon zwei Jahre alt ist. Okay, das Design des 2020er iPhone SE ist sogar noch betagter und der 4,7 Zoll große Bildschirm nur ein LCD, aber ansonsten ist das Gerät technisch top. Und wenn man nicht mindestens 780 Euro für das iPhone mini ausgeben möchte, ist es praktisch die einzige Alternative, wenn man ein wirklich kleines und handliches, aber starkes Smartphone haben möchte.

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Das iPhone SE (2020) sieht zwar altmodisch aus, hat es aber in sich.

(Foto: Apple)

Mit Apples A13-Chip hat der Winzling so viel Reserven, dass Nutzer noch mindestens vier große iOS-Updates erwarten dürfen. Die 12-Megapixel-Kamera ist auf der Rückseite zwar ganz alleine, macht ihren Job aber auch ohne Superweit- oder Tele-Unterstützung gut. Und obwohl kein Platz für einen größeren Akku ist, hält das iPhone SE (2020) locker den Tag durch. Die Version mit 64 Gigabyte (GB) Speicher gibt es schon für 420 Euro, mit 128 GB bekommt man das Gerät für 470 Euro.

Google Pixel 4a

Das Google Pixel 4a mit 128 GB Speicher kostet nur 340 Euro und ist trotz eines 5,8 Zoll großen Displays ähnlich handlich wie das kleine iPhone. Es wird zwar nur vom Mittelklasse-Chip Qualcomm Snapdragon 730G angetrieben, aber das spürt man im Alltag so gut wie gar nicht. Und dass es ein mattes Kunststoff-Kleid trägt, statt mit einem fragilen Glas-Rücken zu entzücken, ist eher ein Vor- als ein Nachteil. Wichtiger ist der Bildschirm, und der ist ein mehr als ansehnliches OLED-Panel.

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Das Display des Pixel 4a hat für ein so günstiges Smartphone sehr schmale Ränder.

(Foto: kwe)

Selbst wenn der Chip kein Kraftpaket ist, wird das Pixel 4a mit drei Versionssprüngen mehr Android-Updates als so manches 1000-Euro Smartphones erhalten. Aber das wird in einigen Monaten nicht der einzige Vorteil sein, ein Google-Smartphone zu haben. Denn ab dem 1. Juni 2021 sind die Pixels die einzigen Geräte, die Fotos noch unbegrenzt in hoher Qualität im Cloud-Speicher des Unternehmens sichern dürfen.

Apropos Fotos: Auch das Pixel 4a hat nur eine einzelne 12-Megapixel auf dem Rücken. Die ist aber klasse und liefert auch nachts noch richtig gute Bilder.

Google Pixel 4a 5G

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0,2 Zoll machen einen großen Unterschied: Das Pixel 4a links neben dem Pixel 5, dessen Display 6 Zoll misst.

(Foto: kwe)

Wer ein größeres Display bevorzugt und mit 5G für die Zukunft gewappnet sein möchte, ist mit dem Google Pixel 4a 5G bestens versorgt, das knapp 485 Euro kostet. Sein OLED-Bildschirm ist 6,2 Zoll groß, angetrieben wird es von Qualcomms stärkerem Mittelklasse-5G-Chip Snapdragon 765G, der sich als sehr guter Kompromiss zwischen Leistung und Sparsamkeit herausgestellt hat.

Rein technisch gäbe es zu diesem Preis ein paar aktuelle Mittelklasse-Androiden, die etwas besser ausgestattet sind. Aber wie bei den anderen Pixeln garantiert Google drei Jahre Updates, was ein Jahr mehr als bei den Konkurrenten ist. Man bekommt daher mit dem Pixel 4a 5G das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

OnePlus Nord

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Das OnePlus Nord hat ein 90-Hz-Display.

(Foto: kwe)

Das OnePlus Nord ist für 375 Euro allerdings so stark bestückt, dass man vielleicht auf ein Android-Update verzichten kann. Und immerhin garantiert der Hersteller zwei Jahre, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Unter anderem hat das OnePlus Nord ein prächtiges 6,44 Zoll großes OLED-Panel mit einer hohen Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz (Hz). Der Prozessor ist wie beim Pixel 4a 5G ein Snapdragon 765G, was das Gerät ebenfalls 5G-fähig macht. Dazu kommen satte 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash-Speicher.

Die Kameraausstattung ist alles andere als karg. Das Smartphone hat auf der Rückseite Haupt-, Superweitwinkel- und Makro-Kamera sowie ein Tiefen-Sensor. Vorne hat das Display eine Bohrung für zwei Selfie-Kameras. Ihre Resultate können sich wirklich sehen lassen, wobei vor allem die optisch stabilisierte Hauptkamera überzeugt. Mit der lichtstarken Blende f/1.75 und mit bis zu 48 Megapixeln (MP) liefert sie in fast jeder Situation viele Details, realistische Farben und kräftige Kontraste. Auch nachts ist sie noch gut zu gebrauchen.

Xiaomi Mi 10

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Das Xiaomi Mi 10 hat unter den fünf Empfehlungen die beste Kameraausstattung.

(Foto: DXOMark)

Ein vielleicht noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen Käufer des Xiaomi Mi 10. Als es im Sommer in Deutschland auf den Markt kam, lag sein Preis noch bei 600 Euro. Jetzt bekommt man das Smartphone schon für 500 Euro. Damit ist es zwar die teuerste der fünf Empfehlungen, aber das Mi 10 ist technisch auch schon eher Oberklasse.

Angetrieben wird das Gerät von Qualcomms Top-5G-Chip Snapdragon 865, der auf stolze 8 GB Arbeitsspeicher zugreifen kann. Wobei dieser ebenso wie der 128 GB große Flash-Speicher zur jüngsten Generation gehört, was das Smartphone zu einem der aktuell schnellsten Smartphones auf dem Markt macht. Sein AMOLED-Display ist rund 6,3 Zoll groß und bietet 90 Hz. Ein Akku mit 4780 Milliamperestunden macht das starke Innenleben komplett.

Auch die Kameraausstattung ist ausgezeichnet. Leider fand ntv.de selbst keine Zeit, sie auszuprobieren. Aber andere Tester sind voll des Lobes. Vor allem die lichtstarke, optisch stabilisierte 108-Megapixel-Hauptknipse hat viele von ihnen begeistert. Dazu kommen eine Ultraweitwinkel-Kamera, eine Makro-Kamera und ein Tiefen-Sensor.

Quelle: ntv.de