Technik

Einfach nur smart Ikea-Leuchten hören auf Alexa, Siri, Google

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Ikeas vernetzte LED-Leuchten sollen mit allen wichtigen Smart-Home-Systemen kompatibel sein.

(Foto: Ikea)

Die smarten Leuchten von Ikea sind nicht so wählerisch wie so manche anderen vernetzten Geräte. Sie sollen sich schon bald in alle führenden Systeme einbinden lassen.

Seit kurzem verkauft Ikea auch smarte Lampen und Leuchten für das vernetzte Zuhause. Ziel des schwedischen Einrichtungshauses ist es, günstige, aber auch einfache Produkte anzubieten. Gesteuert werden die "Trådfri"-Geräte entweder über eine Fernsteuerung oder eine Zentrale (Gateway) plus iOS- oder Android-App. Das smarte Sortiment ist im Vergleich zu Konkurrenz-Produkten relativ günstig und unkompliziert, aber kam bisher für Nutzer bestehender Systeme nicht in Frage, weil sich Ikeas Geräte nicht einbinden lassen. Das soll sich jetzt ändern.

Ikea hat mitgeteilt, dass seine Smart-Lightning-Produkte ab diesen Sommer mit Amazon Alexa, Apple Homekit und Google Assistant kompatibel sein werden. Das heißt, die Leuchten, Lampen und Dimmer können auch über deren Sprachassistenten gesteuert werden. Gleichzeitig sollen sie mit Thermostaten, Türschlössern, Sensoren, Ventilatoren, Rollläden oder anderen Geräten der Drittsysteme kompatibel sein.

Es kommt noch mehr

In der Pressemitteilung steht nicht, ob Ikeas Smart-Lightning-Produkre sich künftig auch mit den weit verbreiteten Hue-Leuchten von Philips vertragen werden. "Giga.de" hat deshalb nachgefragt. Man arbeite daran und Ende des Sommers sollten die Ikea-Leuchten auch mit Philips Hue zu steuern sein, antwortete die Pressesprecherin.

Künftig könnte Ikea einer der ganz großen Player im Bereich vernetztes Heim werden. Man plane in den nächsten Jahren weitere Produkte auf den Markt zu bringen, mit denen Kunden ihre Smart-Home-Lösung erweitern können, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir sind der Meinung, dass Smart-Home-Technologie für jeden zugänglich sein sollte. Aus diesem Grund werden wir weiter daran arbeiten, dass unsere Produkte mit anderen auf dem Markt erhältlichen kompatibel sind", so die verantwortliche Ikea-Managerin.

Quelle: ntv.de, kwe