Technik

Vier kantige Varianten Was schon über das iPhone 12 bekannt ist

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So sehen laut "EverythingApplePro" die kommenden iPhones aus.

(Foto: EverythingApplePro)

Das kommende iPhone 12 könnte mal wieder mehr als nur eine vorsichtige Weiterentwicklung werden. Das lassen zumindest Gerüchte und Leaks vermuten, die schon sehr viel über Apples neue Smartphone-Generation verraten.

Auch die Corona-Krise wird nichts daran ändern, dass im Herbst neue iPhones auf den Markt kommen, Apple stellt sie höchstens etwas später vor. Laut "Bloomberg" könnte die Premiere dieses Jahr statt Mitte September erst im Oktober stattfinden. So oder so weiß man schon einiges über die iPhone-12-Serie, da Apple jetzt die Massenproduktion vorbereiten muss und daher immer mehr Zulieferer und damit Mitwisser eingeweiht werden, die nicht immer dichthalten können.

Kantigeres Design

Schon seit Dezember rechnet man in diesem Jahr nicht nur mit drei, sondern mit vier verschiedenen iPhone-Varianten. Genau genommen sind es sogar fünf, denn im April präsentierte Apple bereits das neue iPhone SE. Laut dem Analysten Ross Young soll das iPhone 12 Pro ein 6,1 Zoll großes Display besitzen, das iPhone 12 Pro Max einen riesigen 6,7-Zoll-Bildschirm. Dazu kommen vermutlich zwei Modelle mit 6,1 und 5,4 Zoll großen Panels. Sie sollen als iPhone-11-Nachfolger einfacher ausgestattet sein, aber wie die Pro-Varianten OLED-Displays haben. Aber nur bei den teureren Modellen ist mit einer höheren Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz zu rechnen

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Das sollen Zeichnungen der Seitenansichten der Pro-Modelle sein.

(Foto: Max Weinbach)

Nachdem sich optisch bei den aktuellen Geräten nicht viel getan hat, wird für die 12er-Serie ein deutlich verändertes Design erwartet. Laut "MacRumors" erwartet Kuo, dass das Design der kommenden iPhones stark an das des iPhone 4/4S mit breitem, flachem Metallrahmen erinnern wird. Kuo glaubt, dass das Design mehr Spielraum gewährt, um den Antennenempfang für höhere Frequenzen zu gewährleisten. Das ist nötig, da alle neuen iPhones 5G-fähig sein sollen. Um die Stabilität der Konstruktion zu gewährleisten, könnte Apple dem Analysten zufolge Vorder- und Rückseite mit Saphirglas oder einem anderen besonders gehärteten Glas schützen.

Neue Farben

Die Youtuber von "EverythingApplePro" haben zusammen mit Max Weinbach von XDA-Developers anhand von angeblich echten Konstruktionszeichnungen Computergrafiken der neuen iPhone-Generation angefertigt. Darauf ist zu erkennen, dass der Sim-Karten-Einschub auf die linke Seite gewandert ist. Auch die iPhone-12-Serie wird Lightning-Anschlüsse haben; nichts deutet darauf hin, dass Apple zu USB-C wechselt. Im kommenden Jahr soll Apple laut Leaker Fudge direkt auf einen Smart-Connector umsteigen. Wenn die Infos von "EverythingApplePro" korrekt sind, wird es das iPhone 12 in neuen Farben geben: Blau, Violett und Orange.

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Eine Computergrafik mit dem wahrscheinlichen Design des iPhone Pro Max.

(Foto: EverythingApplePro)

Auch die neue iPhone-Generation wird mit Face ID ausgestattet sein. Im Dezember gab es Gerüchte, Apple könne zusätzlich einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor unterm Display platzieren oder ein günstigeres Gerät ausschließlich mit neuer Touch ID ausstatten. Aber das scheint eher ein Thema für 2021 zu sein.

Pro-Modelle mit Lidar-Sensor

Wie die Computergrafiken zeigen, werden auch bei Apples neuer Smartphone-Generation wieder mächtige Kamera-Einheiten aus der Rückseite ragen. Die Pro-Modelle können aller Wahrscheinlichkeit nach wie die aktuellen Geräte durch drei verschiedene Objektive knipsen, zusätzlich soll es einen Lidar-Sensor für Augmented-Reality-Aufgaben haben. Die einfacheren Varianten haben zwei Rück-Kameras und keinen Lidar-Sensor.

Was das Innenleben betrifft, muss man kein Insider sein, um zu wissen, dass die neuen iPhones mit Apples neuem A14-Chip ausgestattet werden, der voraussichtlich wieder alle Geschwindigkeitsrekorde brechen wird. Der Arbeitsspeicher könnte bei den beiden günstigeren Modellen vier Gigabyte (GB) groß sein, bei den Pro-Varianten sechs GB. Wie jedes Jahr gibt es Hoffnungen, die Akku-Kapazitäten würden auch bei den kleineren Modellen für Laufleistungen wie beim aktuellen iPhone 11 Pro Max reichen. Aber "MacRumors" rechnet bestenfalls mit kleineren Fortschritten. Der Flash-Speicher könnte bei den günstigsten Varianten mindestens 64 GB, bei den Top-Geräten 128 GB groß sein.

Das Ende der Earpods?

Schließlich werden auch schon Preise der neuen iPhones gehandelt. Dem recht treffsicheren Leaker Jon Possner zufolge sollen die Start-Preise in den USA zwischen 650 Dollar für das 5,4-Zoll-Modell und 1100 Dollar für das iPhone 12 Pro Max liegen. Laut Ming-Chi Kuo könnten erstmals keine Earpods im Preis inbegriffen sein.

Quelle: ntv.de