Warnung vor "dem Unheil"Warum macht die Kanzlerin uns Angst?Ungewöhnliche Wortwahl für die Kanzlerin: Mit ihrer Warnung vor "dem Unheil" sorgt Angela Merkel für Schlagzeilen. Der Einsatz der drastischen Formulierung hat Strategie.16.10.2020Von Nikolaus Blome
"Die Lage ist ernst"EU-Staaten: Enger zu Corona abstimmenKeine Alleingänge mehr: Statt Grenzen zu schließen wie im Frühjahr, wollen die EU-Länder sich in der Corona-Pandemie künftig besser abstimmen. Die Staats- und Regierungschefs wollen sich etwa regelmäßig zur Lage austauschen. Auch beim Testen und bei den Quarantäne-Regeln gebe es Handlungsbedarf.16.10.2020
"Nicht das Wichtigste"Söder: Beherbergungsverbot wird fallenBund und Länder können sich nicht auf eine einheitliche Linie zum Beherbergungsverbot einigen. Derweil schaffen in einigen Bundesländern die Verwaltungsgerichte Fakten. Auch Bayerns Ministerpräsident Söder will nicht unbedingt an den Verboten festhalten. 16.10.2020
Lehren aus dem Corona-GipfelHilft nur noch die Angst?Das gestrige Treffen der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten wurde vorab "historisch" genannt. Das hätte man besser gelassen. Kanzlerin Merkel ist bei der stundenlangen Verhandlung an ihre Grenzen gestoßen. Was nun folgt, kann höchstens historisch schlimm werden.15.10.2020Ein Kommentar von Nikolaus Blome
Kritik aus dem KanzleramtBraun gehen Beschlüsse nicht weit genugNach achtstündigen Beratungen haben sich Kanzlerin Merkel und die Länderchefs gestern auf neue Maßnahmen geeinigt. Doch die Beschlüsse werden laut Kanzleramtsminister Braun angesichts einer "sehr großen zweiten Welle" nicht ausreichen. Es komme jetzt auch auf die Bevölkerung an.15.10.2020
Meyer-Hermann statt DrostenWer ist Merkels neuer Corona-Berater?Bisher ist wenig über den Physiker Michael Meyer-Hermann bekannt - doch ihm kommt in der Corona-Pandemie bereits eine wichtige Rolle zu. Denn Kanzlerin Angela Merkel setzt auf seine Expertise, was die Einschätzung der Lage angeht. Und die gibt dem einen oder anderen Landeschef zu denken.15.10.2020
Neue Regeln für Corona-HotspotsAngst vor Kontrollverlust bleibtÜber acht Stunden tagen die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin, am Ende einigen sie sich auf einen Maßnahmenkatalog, von dem auch viele der Beteiligten fürchten, er könne nicht ausreichen. Das umstrittene Thema "Beherbergungsverbot" wird vertagt. 15.10.2020
Beherbergungsverbote bleibenDas ist der erste große FehlerMit der Entscheidung, das massiv kritisierte Beherbergungsverbot noch mehr als drei Wochen aufrechtzuerhalten, machen Bund und Länder ihren ersten großen Fehler in der Corona-Politik. Die Auswirkungen sind gefährlich.15.10.2020Ein Kommentar von Benjamin Konietzny
Maßnahmen im ÜberblickDas haben Bund und Länder beschlossenNach achtstündigen Verhandlungen einigen sich die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten auf das weitere Vorgehen in den kommenden Pandemie-Wochen. Am Ende steht ein Minimalkonsens. Die Entscheidung zum umstrittenen Beherbergungsverbot ist vertagt. Das sind die Maßnahmen im Einzelnen.14.10.2020
Merkel zeigt sich "bekümmert"Beherbergungsverbot: Entscheidung vertagtBund und Länder können sich nach stundenlangen Verhandlungen nicht auf einen einheitlichen Kurs zu den Beherbergungsverboten für Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten einigen. Bis zum 8. November soll die umstrittene Maßnahme auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.14.10.2020