Betreiber widersprechenBUND bewertet Atommüll-Zwischenlager als RisikoAuch nach dem Aus der deutschen Atomkraftwerke ist das Müll-Problem weiter ungelöst. Weil sich der Bau von Endlagern verzögert, arbeiten die Zwischenlager länger. Das sei gefährlich, meint der BUND und legt eine Risiko-Studie vor. Die Betreiber teilen die Sorgen nicht.20.06.2023
Forschung an Hightech-VerfahrenWie Atommüll unschädlich gemacht werden könnteAtommüll ist gefährlich. Die bisherige Lösung: ihn tief in der Erde einlagern. Doch kann man die strahlenden Elemente nicht einfach in harmlosere verwandeln? Tatsächlich wird ein solches Verfahren erforscht - es nennt sich Transmutation. Ist es die Lösung für das Endlagerproblem?11.06.2023Von Kai Stoppel
Geht ohne AKWs das Licht aus?Zahlen, Daten, Fakten zum deutschen AtomausstiegDie letzten drei deutschen Atomkraftwerke sind vom Netz: Mit dem Aus für die Reaktoren Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 ist die nukleare Stromerzeugung in Deutschland Geschichte. Was bleibt nach 63 Jahren Kernenergie? Und was kommt künftig aus der Steckdose?16.04.2023Von Martin Morcinek
Endlager in Bayern?Söder irrlichtert durch die Atom-DebatteDer bayerische Ministerpräsident macht Wahlkampf und setzt dabei auf populistische Hau-Drauf-Themen. Etwa auf die Debatte um den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken. Dabei gelingt Markus Söder ein grandioses Eigentor.16.04.2023Ein Kommentar von Markus Lippold
"Darf keine Jahrzehnte dauern"SPD und Grüne machen Tempo bei EndlagersucheAm Samstag endet die Ära der Atomkraft in Deutschland. Das bedeutet aber nicht das Ende der AKW-Debatte. Denn nun muss der Bauschutt nach dem Rückbau sowie der verbleibende radioaktive Müll irgendwo entsorgt werden. Eine unbeliebte Aufgabe, für die sich bisher niemand freiwillig gemeldet hat.14.04.2023
"Weitere 60 Jahre für Rückbau "Bundesämter warnen vor Risiken nach AtomausstiegAm Samstag gehen die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz. Für die Bundesämter für nukleare Sicherheit ist das jedoch noch lange kein Grund zur Entwarnung. So sind die fehlenden Endlager weiterhin eine Herausforderung - und Reaktoren in Nachbarländern ein Risiko.13.04.2023
Atompriester und QuarzkristalleWie bewahrt man Informationen für mehr als 500 Jahre?Eine Bundesbehörde hat den Auftrag, die Informationen über den deutschen Atommüll für mindestens 500 Jahre aufzubewahren - für einen Zeitraum, den viele Speichermedien nicht überdauern werden, in dem sich sogar unsere Sprache massiv verändern wird. Wie soll das gehen?08.04.2023
Lemke verteidigt Atom-AusUnion hadert mit AKW-AbschaltungenDer Countdown zur Abschaltung der letzten drei deutschen Atomkraftwerke läuft. Einen Monat vor dem Ausstieg nennt die Union das Vorgehen "absurd". Die grüne Umweltministerin Lemke rechtfertigt den hart errungenen Beschluss. 19.03.2023
Interne UnterlagenEndlagersuche könnte noch Jahrzehnte dauernDas Umweltministerium hat bereits mitgeteilt, dass die Suche nach einem Atommüll-Endlager länger als bis 2031 dauern wird. Einem Medienbericht zufolge könnte sich die Entscheidungsfindung noch bis 2046 hinziehen. Und dies wäre das Bessere der beiden "exemplarischen Szenarien".11.11.2022
Umweltministerin im "Frühstart"Lemke kann Atommüll-Endlager bis 2050 nicht garantierenDie Suche nach einem Endlager dauert länger - und damit könnte sich auch der Start verschieben, gibt Umweltministerin Lemke zu. Eine weitere Laufzeitverlängerung von AKW lehnt sie ab. Das Atomzeitalter in Deutschland ende im April.11.11.2022