Noch immer keine EntscheidungPistorius lässt "Leopard"-Bestände prüfen, Export-Frage offenBoris Pistorius will den Fehler, der bei der "Marder"-Entscheidung gemacht wurde, nicht wiederholen: Für den Fall, dass Deutschland der Ukraine "Leopard" liefern sollte, lässt der Verteidigungsminister prüfen, wie viele dieser Kampfpanzer vorhanden sind. Ob andere Länder "Leopard" liefern dürfen, sei nicht entschieden.20.01.2023
Anton Hofreiter im "Frühstart""Der Kanzler handelt weder vernünftig noch fair"Der Grüne Hofreiter wirft Bundeskanzler Scholz vor, sich in der Debatte um Waffenlieferungen an die Ukraine hinter anderen Ländern zu verstecken. Deutschland habe schon zu Beginn des Krieges wegen seiner Zögerlichkeit viel Ansehen verloren und nun "droht uns jetzt wieder ein massiver Ansehensverlust".20.01.2023
Frank Sauer zum Ramstein-Treffen"Viel mehr Druck als derzeit geht nicht"Zum Start des Treffens der Ukraine-Unterstützer in Ramstein hat Berlin sich in eine schwierige Lage gebracht. "Keine Alleingänge" war des Kanzlers Mantra. Doch mit der "Leopard"-Blockade stehe er nun tatsächlich allein da, stellt Sicherheitsexperte Frank Sauer fest. Wo kann der Ausweg liegen? 20.01.2023
Selenskyj appelliert an Berlin"Wenn ihr 'Leopard'-Panzer habt, dann gebt sie uns"Kurz vor dem Treffen der westlichen Verbündeten in Ramstein richtet der ukrainische Präsident Selenskyj deutliche Worte an die Bundesregierung. In einem Interview fordert er von Berlin einmal mehr die Lieferung von "Leopard"-Panzern. 19.01.2023
"Eskalationsgefahr beherrschbar"NATO-Oberbefehlshaber sieht kein Panzer-RisikoOb die Ukraine westliche Kampfpanzer bekommt, hängt zentral von Deutschland ab. Kanzler Scholz begründet sein Nein zu einer alleinigen "Leopard"-Lieferung auch mit Sorge vor einer Ausweitung des Krieges. NATO-Oberbefehlshaber Cavoli hält das Risiko für "beherrschbar".19.01.2023
Dänemark schickt HaubitzenLondon liefert Ukraine 600 Brimstone-RaketenEinen Tag vor dem Treffen in Ramstein öffnet die britische Regierung ihre Waffenkammern: 600 Raketen vom Typ Brimstone soll Kiew bekommen. Auch Dänemark und Estland versprechen Haubitzen und Panzer-Abwehr-Waffen. Beim Thema Kampfpanzer bleiben alle Blicke auf Deutschland gerichtet. 19.01.2023
"Historische Chance vertan"Ex-NATO-Chef Rasmussen rügt Scholz im PanzerstreitDer frühere NATO-Generalsekretär Rasmussen mahnt Scholz zu einem Strategiewechsel in der Panzerfrage. Mit Zögerlichkeit und defensivem Image verprelle Deutschland die Verbündeten. Die historische Chance auf eine Führungsrolle habe der Kanzler vertan, Ramstein müsse die Wende bringen. 19.01.2023
Auch britisches KriegsgerätDeutsche Industrie könnte 100 Kampfpanzer bereitstellenBundeskanzler Scholz lässt bei der Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine den USA den Vortritt. Dieses "zögern und vergleichen" stößt Präsident Selenskyj auf. Der Druck auf die Bundesregierung wächst. Laut einem Bericht könnten deutsche Rüstungsfirmen 100 Panzer schicken.19.01.2023
Panzer für die UkraineWarum Scholz den USA Bedingungen stelltMit allerlei argumentativen Verrenkungen stellen Bundeskanzler und SPD es so dar, als sei die Linie der Bundesregierung bei der Unterstützung der Ukraine "klar". Klar ist aber nur, dass Scholz sich festgelegt hat, den USA die Führung zu überlassen.19.01.2023Von Hubertus Volmer
Pistorius trifft AustinDeutschland und USA "stehen Schulter an Schulter"In seiner ersten Amtshandlung trifft Verteidigungsminister Boris Pistorius auf seinen US-Kollegen Lloyd Austin. In einer anschließenden Pressekonferenz betonen beide die Geschlossenheit der USA und Deutschland. Über Kampfpanzer verlor keiner der beiden ein Wort.19.01.2023