Stockende DüngemittelexporteRussland stellt Forderung für GetreideabkommenKommende Woche läuft das Abkommen aus, das trotz des Kriegs die Ausfuhr von Millionen von Tonnen Getreide aus der Ukraine über das Schwarze Meer ermöglichte. Der im Gegenzug vereinbarte Export russischen Mineraldüngers stockt jedoch. Das müsse sich ändern, fordern Moskau und auch die UN. 12.11.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkrainische Polizei kontrolliert Cherson - Getreideabkommen auf der KippeDie Ukraine bejubelt den russischen Abzug aus weiten Teilen der Region Cherson. Laut britischer Einschätzung ist es eine der größten Niederlagen der Russen in diesem Krieg bislang. Und der Rückzug geht weiter. Offenbar will die Besatzungsverwaltung als nächstes die Staudamm-Stadt Nowa Kachowka räumen. 12.11.2022
Getreideabkommen vor dem Aus?UN setzen sich für russische Forderungen einNächste Woche läuft das Getreideabkommen zwischen Russland und der Ukraine aus. Die Verlängerung steht auf der Kippe - Moskau fordert Erleichterungen für seine Exporte von Düngemitteln. Die Vereinten Nationen unterstützen Russlands Forderungen. 12.11.2022
"Eine Hand wäscht die andere"Ist Erdogan der Putin-Flüsterer?Fast alle westlichen Länder haben die offiziellen Gesprächskanäle nach Russland längst abgebrochen. Mit Wladimir Putin will sich kaum einer der Staats- und Regierungschefs an einen Tisch setzen. Recep Tayyip Erdogan sieht das anders: Der türkische Präsident hat einen guten Draht zum Kreml-Chef und gibt regelrecht damit an.11.11.2022Von Kevin Schulte
Hilfe für bedürftige LänderPutin und Erdogan wollen Getreide kostenlos liefernRussland und die Türkei könnten künftig Getreide kostenlos an bedürftige Länder, vor allem in Afrika, liefern. Das teilt der türkische Präsident Erdogan nach einem Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Putin mit. Zuletzt gab es Streit um Getreide-Exporte aus der Ukraine.04.11.2022
Getreidedeal wieder in KraftSelenskyj: "Die russische Erpressung hat zu nichts geführt"Nach massiver internationaler Kritik an einer neuen Blockade steigt Russland nun doch wieder in das Getreideabkommen ein. Für den ukrainische Präsidenten Selenskyj ist es ein Etappensieg. Es zeige sowohl "das Scheitern der russischen Aggression" als auch die Stärke der Ukraine.03.11.2022
"Schriftliche Garantie" aus KiewRussland kehrt zu Getreide-Abkommen zurückNach einem Drohnenangriff auf die russische Schwarzmeerflotte setzt Russland vergangenen Samstag den Getreidedeal mit der Ukraine kurzerhand aus. Nun gibt es Entwarnung aus Moskau: Man werde die Ausfuhr von Getreidefrachtern wieder erlauben - sofern sich Kiew an seine Versprechen halte. 02.11.2022
Russland hat kaum VerbündeteWo der Nahe Osten im Ukraine-Krieg stehtNach dreieinhalb Jahren kommt die arabische Liga erstmals wieder zu einem Gipfel zusammen. Moskaus Verbündeter Syrien ist nach wie vor nicht dabei, trotz ausdrücklichen Wunsches des Kreml. Es gibt laut Experten aber noch weitere Anzeichen, warum der Ukraine-Krieg Russlands Beziehungen zum Nahen Osten schwächt.02.11.2022
Darunter Schiff nach DeutschlandDrei weitere Getreidefrachter verlassen UkraineNach den Drohnenangriffen auf die russische Schwarzmeerflotte setzt Russland das Getreide-Abkommen mit der Ukraine bis auf Weiteres aus. Nachdem gestern trotzdem zwölf Schiffe ukrainische Häfen verlassen haben, folgen nun drei weitere. Ein mit Mais beladener Frachter soll nach Deutschland gehen.01.11.2022
Russischem Alleingang zum TrotzZwölf Getreidefrachter verlassen UkraineAm Wochenende verkündet der Kreml, dass Russland das Getreidelieferabkommen auf unbestimmte Zeit aussetzt. Das wollen die anderen Vertragspartner, allen voran die Ukraine, nicht akzeptieren. Zu Wochenbeginn schafft Kiew Fakten: Die Schiffe legen ab.31.10.2022