Außenminister verteidigt sich Wadephul nach Syrien-Besuch: "Bin kein Weichei"Außenminister Wadephul zeigt sich bei einem Besuch in Syrien bestürzt über das Ausmaß der Zerstörungen. Der Minister stellt in Zweifel, dass die in Deutschland lebenden syrischen Flüchtlinge kurzfristig zurückkehren können. Nun muss er sich erneut gegen scharfe Kritik zur Wehr setzen.04.11.2025
Angebot an Wartende in PakistanBerlin bietet Afghanen Geld, wenn sie auf Einreise verzichtenViele afghanische Familien, die eine Aufnahmezusage aus Deutschland haben, harren seit Langem in Pakistan aus. Nun möchte die Bundesregierung die Wartenden von einer Einreise abbringen. Dafür bietet Berlin den Menschen Geld und andere Unterstützung.04.11.2025
Einig in zentralen FragenDeutschland laut Umfrage weniger gespalten, als viele denkenDie Stimmung in Deutschland wird immer wieder untersucht. Viele Deutsche haben das Gefühl, in einer gespaltenen Gesellschaft zu leben. Eine Umfrage der Organisation Wissenschaft im Dialog zeigt aber, dass die Unterschiede kleiner sind als gedacht.04.11.2025
Merz sieht keine Asylgründe mehrGrüne widersprechen Kanzler entschieden bei Umgang mit SyrernKönnten alle Syrer zurück ins Heimatland? Ja, sagt Kanzler Merz. Außenminister Wadephul scheint sich nach einem Syrien-Besuch da nicht so sicher. Von der SPD kommt Kritik, die Grünen sind überzeugt: Dem Land fehle nach dem Krieg die nötige Infrastruktur - auch für die Aufnahme von Straftätern.04.11.2025
Ortskräfte, Lehrer, JournalistenEinige besonders gefährdete Afghanen kommen nach DeutschlandDie schwarz-rote Regierung beendet das Aufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghanen, viele sitzen in Islamabad in Pakistan fest. Doch nun darf ein Teil von ihnen nach Hannover reisen. Dahinter stecken erfolgreiche Klagen gegen die Bundesrepublik.04.11.2025
Rückkehr nicht zumutbar?Unions-Kollegen verärgert über Wadephuls Syrien-AussageAngesichts der Zerstörung in Syrien äußert sich Außenminister Wadephul skeptisch zur freiwilligen Rückkehr von Geflüchteten. Das bringt ihm teils deutliche Kritik aus der eigenen Partei ein. Generalsekretär Linnemann spricht dennoch von einem "Scheinkonflikt". 03.11.2025
"Muss die Leute rausbekommen"Trump gehen Razzien der Einwanderungsbehörde "nicht weit genug"Die US-Einwanderungsbehörde schreckt seit Trumps Amtsantritt auch vor teils gewaltsamen Methoden nicht zurück. Der US-Präsident rechtfertigt in einem Interview das umstrittene Vorgehen und wünscht sich sogar eine noch härtere Gangart.03.11.2025
Migrantenfriedhof auf Lampedusa"Zumindest ein Kreuz braucht jeder Tote"Tausende Migranten ertrinken jedes Jahr im Mittelmeer. Auf dem Friedhof der sizilianischen Insel Lampedusa sind einige begraben. Die Federn, Kreuze und der Stacheldraht auf den Gräbern sind mahnender als Worte.02.11.2025Von Andrea Affaticati, Lampedusa
"Befürchtungen unbegründet ..."Untersuchung: Migranten in Europa teilen demokratische WerteWie stark prägt die Herkunft das Demokratieverständnis? Eine Untersuchung zeigt: Die meisten Migranten stimmen demokratischen Werten wie Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit zu. Bei Menschen aus autoritär regierten Staaten gibt es eine Besonderheit. 02.11.2025
Trotz Wadephuls BestürzungDobrindt hält an Abschiebungen nach Syrien festBei seiner Reise in den Nahen Osten zeigt sich Außenminister Wadephul in Syrien bestürzt über das Ausmaß der Zerstörungen. Der Minisiter stellt in Zweifel, dass die in Deutschland lebenden syrischen Flüchtlinge kurzfristig zurückkehren können. Dem widerspricht nun das Innenministerium. 01.11.2025