Nach Bericht über Tod von AminiIranische Polizei nimmt Journalisten festSeit dem Tod der jungen Iranerin Mahsa Amini protestieren landesweit Tausende Menschen gegen die Regierung. Der Fall der 22-Jährigen wurde durch die Berichterstattung von Journalisten bekannt. Dafür kommen sie nun ins Gefängnis.23.09.2022
"Eingriff in die Pressefreiheit"EU-Plan für Medienaufsicht erregt MisstrauenBrüssel plant eine europäische Medienaufsicht, um Desinformation im Netz zu unterbinden. Ein derartiges Gremium stößt in Deutschland auf wenig Begeisterung. Der Verband der Verleger sieht darin einen Eingriff in die Pressefreiheit. Und fragt, wozu die EU sich hier selbst zum Aufseher macht. 16.09.2022
Tiktok-Videos sorgen für ÄrgerTürkei ermittelt wegen Erdogan-Filters im NetzIn den sozialen Medien sorgt ein neuer Filter für Furore: Mehrere Videos zeigen den türkischen Präsidenten Erdogan, der Menschen beim Geldzählen überrascht - eine Anspielung auf die jüngsten Sparappelle Erdogans. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen "Präsidentenbeleidigung". Es drohen bis zu vier Jahre Haft.15.09.2022
Kremlkritische Zeitung in NotGericht entzieht "Nowaja Gaseta" die DrucklizenzSie ist eine der letzten kritischen Stimmen in Russland, nun darf auch die Zeitung "Nowaja Gaseta" nicht mehr publizieren. Offiziell geht es um ein nicht veröffentlichtes Redaktionsstatut - doch das Blatt leidet schon seit Jahren unter Repressionen des Staates. Nun ist deren Zukunft unsicherer als je zuvor.05.09.2022
Cum-Ex-Skandal, Krieg, InflationScholz' erste Sommer-PK könnte ungemütlich werdenDie Sommer-Pressekonferenz ist bereits Tradition für Bundeskanzler. Angela Merkel nahm sich dafür jedes Jahr Zeit für die Journalisten, ihr Nachfolger Olaf Scholz setzt das fort. Und Themen gibt es derzeit reichlich - auch viele unangenehme, die dem Kanzler zusetzen könnten. 11.08.2022
In USA drohen 175 Jahre HaftAssange legt Berufung gegen Auslieferung einNach jahrelangem juristischen Streit genehmigt die britische Regierung, Julian Assange an die USA auszuliefern. Wegen Spionagevorwürfen könnte der Wikileaks-Gründer dort zu 175 Jahren Haft verurteilt werden. Nun will sich der Whistleblower vor dem High Court in London gegen den Beschluss wehren.01.07.2022
Morde im AmazonasgebietDarstellung von Brasiliens Polizei weckt ZweifelDie Mörder eines britischen Journalisten und eines Indigenen-Experten im brasilianischen Amazonasgebiet hätten allein gehandelt, Hintermänner gebe es keine, sagt die Polizei. Indigenen-Vertreter glauben kein Wort. Auch das US-Außenministerium schaltet sich ein.18.06.2022
"Vage" und "offen für Willkür"Türkei schockiert mit neuem Social-Media-GesetzEr könnte zu einem der strengsten Zensurmechanismen der Türkischen Republik werden, warnen Journalisten. Ein neuer Gesetzentwurf für soziale Medien beinhaltet, dass "alles, was der Regierung nicht passt, ins Visier genommen werden kann." Bei Verstoß drohen mehrjährige Haftstrafen.16.06.2022
"Schwarze Liste" immer längerRussland verbietet britischen Journalisten EinreiseEin weiterer Schritt Russlands gegen die Pressefreiheit im Land: Das Außenministerium belegt viele britische Journalisten und Medienvertreter mit einem Einreiseverbot, teils mit absurden Begründungen. Auch Vertreter des britischen Verteidigungsministeriums landen auf der "schwarzen Liste".14.06.2022
Zum "Tag der Pressefreiheit"Druck auf freien Journalismus wächst in der KriseIn aufwühlenden Zeiten kann Journalismus zur Höchstform auflaufen, Struktur geben, umfassend und vielfältig informieren und Fakten und Aussagen einordnen. Dazu müssen Journalisten jedoch frei arbeiten können. Diese Freiheit ist aktuell bedrohter denn je, finden auch viele RTL-Journalisten. 03.05.2022