Neonazis und Corona-LeugnerSachsen-Anhalt ist ein Demo-HotspotMehr als 90 von Rechtsextremen initiierte Demonstrationen gegen die Corona-Politik zählt der Verfassungsschutz seit Ende April - die meisten davon in Sachsen-Anhalt. Allein dort gehen ein Drittel der Kundgebungen über die Bühne. Aber die Rechten versuchen auch, demokratische Proteste zu kapern.06.09.2020
Pegida-Effekt bei Corona-DemosZu Unrecht stigmatisiert und beschimpft?Die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen sind zum Teil bizarr, zum Teil gewaltbereit. Das hat sich vergangene Woche gezeigt. Doch ist es richtig, den Protest pauschal als Spinnerei zu deklarieren? Zwei Thesen.05.09.2020Von Benjamin Konietzny
"Neonazi folgt auf Neonazi"Berndt will Kalbitz an Fraktionsspitze folgenNach dem Rückzug von Andreas Kalbitz hat die Brandenburger AfD keinen Fraktionschef mehr. Nun ist der "Zukunft Heimat"-Vorsitzende Christoph Berndt zur Kandidatur bereit. Aus anderen Parteien hagelt es allerdings heftige Kritik, denn sein Verein wird vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft.05.09.2020
Games, Podcasts und Social MediaRechtsextreme "ködern" Nachwuchs im Netz Selbstdarstellung, Propaganda - und nun auch Rekrutierung von Nachwuchs: Rechtsextreme nutzen das Internet immer mehr für ihre Zwecke. Auf Online-Plattformen rekrutieren Extremisten Jugendliche, um sie auf ihre Seite zu ziehen, warnt der Verfassungsschutz Brandenburg.04.09.2020Von Hedviga Nyarsik
Nicht nur wegen CoronaPopulismus verliert an BodenVor der Bundestagswahl 2017 waren populistische Einstellungen weit verbreitet - und nahmen danach noch zu. Das neue Populismusbarometer bestätigt jedoch eine Trendwende. Zwar hat auch die Corona-Krise damit zu tun, doch es gibt noch zwei andere Gründe.03.09.2020
"Keine Rechtsextremen gesehen""Querdenken 711" bestreitet VereinnahmungIm Rückblick auf die umstrittene Demonstration am vergangenen Samstag in Berlin beteuert "Querdenken-711"-Chef Ballweg, "keine Rechtsextremen gesehen" zu haben. Ohnehin sei seine Initiative weder links- noch rechtsextrem. In der Hauptstadt soll demnach ein neuer Ableger das Ruder übernehmen.02.09.2020
"Bewegung hat Unschuld verloren"GdP: Corona-Proteste driften nach rechtsDie rechte Inszenierung vor dem Reichstagseingang beschäftigt weiter die Politik und staatliche Behörden. Rechtsextreme Gruppen "kapern" die Corona-Proteste, warnt die Gewerkschaft der Polizei. Bundesgesundheitsminister Spahn mahnt zugleich, die Bilder aus Berlin "nicht als Gesamtstimmung im Land" zu werten.01.09.2020
Von Reichsflagge bis NS-ZeichenWann rechte Symbolik strafbar istAuf rechtsextremen Kundgebungen, aber auch bei den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen sind immer wieder schwarz-weiß-rote Fahnen zu sehen. Diese Reichskriegsflagge ist Teil einer ganzen Bandbreite szenetypischer Erkennungszeichen, die sich in der Rechtslage unterscheiden. 31.08.2020
Strategie am Reichstagsgebäude"Polizei kennt linken Protest viel besser"Für den Polizeieinsatz am Reichstagsgebäude gibt es viel Kritik. Kein schönes Bildmaterial, sagt Rafael Behr von der Polizeiakademie im Gespräch mit ntv. Trotzdem glaubt er, dass die Berliner Polizei mehr richtig als falsch gemacht hat, denn anders als beispielsweise Hamburg setzt die Haupstadt auf Deeskalation. 31.08.2020
Genug Beamte im EinsatzPolizei schildert Situation vor ReichstagAuch zwei Tage danach wird noch über die Szenen vor dem Berliner Reichstagsgebäude diskutiert. Nach Angaben des Einsatzleiters der Polizei seien genügend Beamte vor Ort gewesen. Einige seien aber schlichtweg überrannt worden.31.08.2020