Aktionsplan gegen RechtsextremeGrüne wollen Waffenlagerung beschränkenVerschiedene Politiker versuchen sich mit Antworten auf den rassistischen Terror von Haunau. Nach dem Entsetzen und den Beileidsbekundungen werden Forderungen nach struktureller Veränderung lauter. Die Grünen präsentieren einen Aktionsplan, die FDP will vor allem Kompetenzen neu ordnen.22.02.2020
Waffenbesitzer zum Psychotest?Behörden rechnen nach Hanau mit VergeltungstatenDer Täter von Hanau wird dem rechten Spektrum zugeschrieben. Entsprechend gehen Behörden davon aus, dass es aus der linksextremen Szene zu gewaltsamen Gegenreaktionen kommen könnte. Innenminister Seehofer denkt derweil an weitere Einschränkungen beim Waffenrecht.22.02.2020
Tobias R. zeigte Geheimdienst anWahnvorstellungen und WaffenbesitzDer Generalbundesanwalt ermittelt gegen den Hanauer Attentäter. Doch dieser hatte sich selbst schon im November bei der Behörde gemeldet und eine krude Strafanzeige gestellt. Doch seine Waffenbesitzkarte durfte der Mann behalten. Innenminister Seehofer verspricht schärfere Kontrollen. 21.02.2020Von Frauke Niemeyer
Islamfeindlichkeit als TatmotivMuslimverbände beklagen VerharmlosungNach dem Anschlag von Hanau wird zwar Rassismus und Rechtsextremismus angeprangert. Doch niemand spricht über die Muslimfeindlichkeit als Problem, monieren Islam-Verbände in Deutschland. Sie fordern mehr Anerkennung - und kritisieren "Untätigkeit" und "teilweise auch Verharmlosung". 21.02.2020
Extremismusexperte im Interview"Rechtsextreme gibt es hier seit Jahrzehnten"Nach Hanau stellt sich die Frage: Können die Sicherheitsbehörden rechtsextremer Gewalt überhaupt zuvorkommen? Sie stehen vor großen Herausforderungen, sagt Extremismusforscher Reiner Becker. Rechtsextreme tummelten sich heute "in den unterschiedlichsten Szenen".21.02.2020
SPD fordert BeobachtungAfD - ein Fall für den Verfassungsschutz?Nach dem Terroranschlag von Hanau sehen viele eine Mitverantwortung der AfD für die Tat. Die SPD fordert eine Beobachtung der rechtspopulistischen Partei durch den Verfassungsschutz. Doch dass es dazu tatsächlich kommt, ist sehr unwahrscheinlich. 21.02.2020
"Schwere psychotische Krankheit"Hanau-Schütze hatte Kontakt mit BehördenAn Tag zwei nach dem rechtsextremistischen Terroranschlag in Hanau werden immer mehr Details über den mutmaßlichen Attentäter bekannt. So hatte die Bundesanwaltschaft bereits Kontakt mit dem 43-Jährigen - weil er Strafanzeige gegen eine unbekannte Organisation stellte.21.02.2020
Terrorzelle "Gruppe S."Vergab Verdächtiger Waffenscheine?Vor einer Woche werden zwölf Mitglieder und Unterstützer der mutmaßlich rechtsextremen Terrorzelle "Gruppe S." festgenommen. Polizeimitarbeiter Thorsten W. könnte dabei eine größere Rolle gespielt haben als bisher angenommen.21.02.2020
Polizeipräsenz wird verstärktSeehofer warnt vor NachahmernDer Terroranschlag von Hanau ist laut Innenminister Seehofer eindeutig rechtsextrem motiviert. Und er sei kein Einzelfall: Weil Nachahmer befürchtet werden, wird die Polizeipräsenz in ganz Deutschland erhöht - vor allem vor Moscheen.21.02.2020
Gefahr durch "einsame Wölfe"Der Täter von Hanau war mitten unter unsDer Anschlag in Hanau zeigt: Die Behörden sind auf die neue Art des rechten Terrors nicht vorbereitet. Tatsächlich sind die "einsamen Wölfe" die größte Gefahr für die Sicherheit.21.02.2020Von Florian Hartleb