"Und dann gibt es Neuwahlen" Ramelow will kurz Ministerpräsident werdenIn der Regierungskrise in Thüringen hat der frühere Ministerpräsident Ramelow eine neue Idee: Er lässt sich wählen, verabschiedet den Haushalt für 2021 und ruft dann Neuwahlen aus. Der neue Ostbeauftragte votiert für eine Expertenregierung. Die Aufarbeitung, wie es zu dem Chaos kam, hält an.12.02.2020
Interview mit Baerbock"AfD arbeitet an Zerstörung der Demokratie"Nach dem Thüringer Wahldebakel müsste laut Grünen-Chefin Baerbock endlich allen klar sein, dass mit den Feinden der Demokratie kein Staat zu machen ist. Vor allem die FDP habe Verantwortung durch Zockerei ersetzt. Ebenso gefährlich seien Ausschlussdiskussionen zwischen den demokratischen Parteien.12.02.2020
Großspende von 100.000 EuroBerliner Investor belohnt Höcke-AfD Großzügige Spenden haben der AfD zuletzt vor allem Prozesse und Strafzahlungen eingebracht. Nun bedenkt ein Berliner Immobilienmillionär Höckes rechtsnationalen Thüringer Landesverband mit 100.000 Euro. Der Grund: der Wirbel um die Ministerpräsidentenwahl mithilfe der AfD. 11.02.2020
"Ich wusste nicht, was passiert"Kemmerichs Frau spricht über die WahlMit den Worten "Das wird nie was" beruhigt Kemmerich seine Familie. Wenig später ist der Chef einer Fünf-Prozent-Partei Ministerpräsident. Eine Welle der Empörung überrollt die Thüringer Politik. Sie trifft mit voller Wucht auch die Familie, wie seine Frau erzählt.11.02.2020
Nachfolger von HirteMarco Wanderwitz wird Ost-BeauftragterDer Staatssekretär im Innenministerium, Wanderwitz, soll neuer Ost-Beauftragter der Bundesregierung werden. Der CDU-Politiker folgt auf seinen Parteikollegen Hirte, der wegen eines Tweets zur Ministerpräsidentenwahl in Thüringen zurückgetreten war.11.02.2020
Mohamed Ali im "ntv Frühstart""Sorge mich um die Demokratie"Linken-Fraktionschefin Mohamed Ali sieht nach dem Debakel in Thüringen die Demokratie in Gefahr. Im "ntv Frühstart" warnt sie, die AfD könne für CDU und FDP Koalitionspartnerin werden. 11.02.2020
"Klamroths Konter"Schulze: AKK hielt Laden nicht zusammenUmweltministerin Schulze sieht im Fall Thüringen klare Fehler bei Noch-CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer. "Sie hat es nicht geschafft, ein klares Statement zu erreichen gegen rechts", sagt Schulze bei ntv. Die CDU müsse sich nun klar positionieren. Zugleich fordert sie, dass die Große Koalition nun arbeitet.10.02.2020
Ein Kandidat, sie alle zu einenRamelow muss zum Wohl Thüringens verzichten Stand jetzt sind CDU und FDP in Thüringen entschlossen: Sie dulden keinen Ministerpräsidenten Ramelow, um die Staatskrise zu lösen und einen Übergang zu rechtssicheren Neuwahlen zu ermöglichen. Nun kann nur noch das Opfer der Kemmerich-Scharade das Bundesland aus der Krise führen.10.02.2020Ein Kommentar von Sebastian Huld
Wege aus der RegierungskriseRot-Rot-Grün trifft CDU in ThüringenIn Thüringen suchen die Parteien nach einem Ausweg aus der politischen Krise. Linke, SPD und Grüne treffen sich dafür mit der CDU. Diese will aber nicht für einen linken Ministerpräsidenten stimmen. Landeschef Mohring will derweil die Zukunft der Christdemokraten in großer Runde debattieren.10.02.2020
Auf CDU-Stimmen angewiesenRamelow hofft auf schnelle WiederwahlIn Thüringen werden immer mehr Stimmen nach einer sofortigen Neuwahl laut. Ex-Ministerpräsident Ramelow befürchtet jedoch, dass dies zu monatelangem Stillstand im Land führen könnte. Auch ein eigentlich bereits beschlossenes Gesetz könnte daran scheitern. 10.02.2020