Boxer und BürgermeisterIm Krieg hat sich Klitschko Respekt erarbeitetDie politische Karriere von Vitali Klitschko verlief alles andere als gradlinig. Bis heute wird er in Kiew auch kritisch gesehen. Für seine Präsenz und seinen Mut erhält der Bürgermeister dennoch viel Respekt. Vor allem freuen die Kiewer sich über den Optimismus, den Klitschko verbreitet.29.03.2022Von Denis Trubetskoy, Lwiw
Künstler in Kellern von KiewTheater spielen, während die Bomben fallenTagsüber leisten sie humanitäre Hilfe, abends proben sie im Keller: Eine Gruppe von Theatermachern erhält in der ukrainischen Hauptstadt die Kunst am Leben. Auch in U-Bahn-Stationen, wo viele Menschen Zuflucht finden, sorgen Künstler für Ablenkung in Zeiten von Angst und Trauer.29.03.2022
"Keine Ernsthaftigkeit"Washington und London reagieren reserviert auf GesprächeDie jüngste Verhandlungsrunde zwischen Russland und der überfallenen Ukraine sorgt für Zuversicht wie lange nicht. Doch die USA und Großbritannien wollen von Moskau mehr. Man werde Präsident Putin allein an seinen Taten messen.29.03.2022
Wie redet man über Putin?Biden sagt, was Scholz sich nicht trautIn diesen Tagen müssen westliche Politiker wie Kanzler Scholz und US-Präsident Biden sich überlegen, wie sie mit und über Putin reden. Der Amerikaner sagt, was er denkt und verfolgt dennoch eine andere Politik. 29.03.2022Von Volker Petersen
Sorge um Teams vor OrtRotes Kreuz beklagt Desinformation über sichHunderttausende Menschen in der Ukraine benötigen humanitäre Hilfe. Momentan unterstützt das Rote Kreuz bei Evakuierungen aus Mariupol. Die Organisation sieht ihre Arbeit durch die Verbreitung falscher Anschuldigungen und Desinformation erschwert. 29.03.2022
Gas-Showdown dürfte ausfallenPutins Rubel-Ultimatum hat viele HintertürenBekommt Europa bald kein russisches Gas mehr, weil es nicht bereit ist mit Rubeln zu bezahlen? Im Streit darüber, in welcher Währung gezahlt wird, geben sich beide Seiten entschlossen, halten sich aber mehrere Optionen für Kompromisse offen. 29.03.2022Von Max Borowski
Ermittlungen in HildesheimAutos von Flüchtlingen mit "Z"-Symbol beschmiertEine 24-jährige Frau und ein 63-jähriger Mann flüchten mit dem Auto aus der Ukraine ins niedersächsische Hildesheim. Dort schmieren Unbekannte das "Z"-Symbol an ihren Wagen - ein Zeichen, das die Zustimmung zu Russlands Krieg in der Ukraine ausdrückt. Der Staatsschutz nimmt die Ermittlungen auf. 29.03.2022
Kiew fordert SicherheitssystemRussland will Angriffe auf Kiew "radikal" reduzierenDie Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine schreiten offenbar voran. Russischen Angaben zufolge werde geprüft, ob die Ideen der Ukraine - Sicherheitsgarantien, neutraler Status - Zustimmung finden. In Tschernihiw und der Hauptstadt Kiew sollen die Angriffe zurückgefahren werden, sagt Russland.29.03.2022
Angriffe trotz VerhandlungenRakete trifft Amtsgebäude in Mykolaiw - mindestens sieben ToteRussland setzt die Bombardierung ukrainischer Städte auch während der Friedensgespräche in Istanbul fort. Während im Nordwesten der Ukraine ein Treibstofflager zerstört wird, richtet sich der Angriff in der Hafenstadt Mykolaiw gegen ein Verwaltungsgebäude mit Dutzenden Mitarbeitern. 29.03.2022
"Unbürokratisch aufnehmen"Menschenrechtler fordern Schutz für DeserteureBerichten zufolge sollen viele junge Russen unwissentlich in den Krieg gezogen sein. Mehrere Menschenrechtsorganisationen fordern nun für mögliche Deserteure aus Russland ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland ohne "hohe Beweisanforderungen" - und üben Kritik an der ukrainischen Regierung.29.03.2022