Kurznachrichten

Waffenlieferung an Huthi-Rebellen Iran weist Vorwürfe zurück

Der Iran hat Waffenlieferungen an die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen bestritten. "Solche Unterstellungen sind grundlos und können daher auch nicht die Angriffe auf den Jemen rechtfertigen", sagte Außenamtssprecherin Marsieh Afcham. Saudi-Arabien und seine arabischen sunnitischen Verbündeten fliegen seit vergangener Woche Luftangriffe auf Stellungen der Huthis.

Die Aufständischen haben weite Teile des Jemens besetzt und Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi in die Flucht getrieben. Ein Sprecher der saudischen Koalition erklärte, die Angriffe würden so lange fortgesetzt, bis Hadi an die Macht zurückkehren könne. Hadi und indirekt auch Saudi-Arabien beschuldigen den Iran, die Huthi-Rebellen zu unterstützen und für das Chaos verantwortlich zu sein. Die iranische Führung hat wegen des Eingreifens der arabischen Allianz in den Jemen-Konflikt vor schwerwiegenden Folgen für die gesamte Region gewarnt.

Nach Angaben der iranischen Außenamtssprecherin gibt es zwischen dem Jemen und dem Iran nur einen Vertrag in der zivilen Luftfahrt sowie über medizinische Hilfe. Irans Roter Halbmond stehe jetzt auch für humanitäre Hilfeleistungen bereit.

Quelle: n-tv.de, dpa

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