Kurznachrichten

Hilferuf an die Politik Persönlichkeiten aus Unterhaltung und Kultur fordern finanzielles Hilfsprogramm

Carolin Kebekus, Luke Mockridge, die Band Die Ärzte, Peter Maffay und andere Comedy- und Musikstars fordern ein Hilfsprogramm für die Veranstaltungsbranche. "Diese Forderung bezieht sich dabei ganz explizit nicht auf uns wenige Topverdiener der Branche, sondern auf die vielen finanziell angeschlagenen privatwirtschaftlichen Kulturstätten, denen die Schließung droht oder die bereits schließen mussten" , schreiben " die freischaffenden Humorist*innen und Musiker*innen".

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(Foto: dpa)

Ihr am Mittwoch veröffentlichter Offener Brief richtet sich unter anderem an Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Kaum eine Branche habe seit Beginn der Pandemie härter an Hygienekonzepten gearbeitet als der Kultursektor, schreiben die Künstler. Zu ihnen gehören unter anderem Michael Mittermeier, Bülent Ceylan, Paul Panzer, Eckart von Hirschhausen, Dieter Nuhr, Niedeckens BAP, Atze Schröder, Bastian Pastewka, Gaby Köster, Gerburg Jahnke, Max Giermann und Micky Beisenherz. Der politische Dank für diese konstruktive Haltung sei jedoch ausgeblieben.

Mittlerweile sei die Situation so ernst, dass sich manche Selbstständige aus purer Verzweiflung das Leben genommen hätten. Kulturveranstaltungen seien mit so weitgehenden Verboten belegt worden, dass dies «faktisch einem Berufsverbot» gleichkomme. «In den letzten Monaten gaben Sie uns das Gefühl, weniger wert zu sein als Autos, Flugzeuge und Fußballspieler», halten die Unterzeichner den Politikern vor.

Quelle: ntv.de, dpa

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