Wirtschaft

Gewinnprognose halbiert Airlines verdienen weniger

Der hohe Ölpreis, die Unruhen in der arabischen Welt sowie das Erdbeben in Japan werden die Fluggesellschaften weltweit wohl teuer zu stehen kommen. Die Unternehmen werden nach Angaben des Branchenverbandes IATA in diesem Jahr weniger als halb so viel Gewinn einfliegen wie bislang angenommen.

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In Hongkong landet eine Boeing 777.

(Foto: REUTERS)

Der Dachverband der Fluggesellschaften IATA hat die Gewinnprognose für das laufende Jahr drastisch nach unten korrigiert. Statt der noch im März erwartete 8,6 Mrd. Dollar rechnet der Verband jetzt nur noch mit vier Mrd. Dollar Gewinn. Das sagte IATA-Generaldirektor Giovanni Bisignani zum Auftakt der Jahrestagung des Verbandes in Singapur. Als Gründe nannte er das Erdbeben und den Tsunami in Japan, die politischen Unruhen im Nahen Osten und in Nordafrika sowie die hohen Ölpreise.

Das vergangene Jahr war dagegen noch erfolgreicher als bislang gedacht: Der Gewinn lag mit 18 Mrd. Dollar zwei Mrd. Dollar höher als bislang geschätzt.

In der IATA sind 230 Fluggesellschaften organisiert, die nach Angaben des Verbandes zusammen 93 Prozent des globalen Flugverkehrs abwickeln. An der zweitägigen Tagung nehmen rund 700 Vertreter der Fluggesellschaften teil.

Quelle: n-tv.de, rts/dpa

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