Wirtschaft

Milliardengebot für Ölfelder BP schielt nach Brasilien

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Der britische Ölkonzern macht sich am Golf von Mexiko breit.

(Foto: REUTERS)

Der britische Ölkonzern BP ist bevorzugter Bieter für Ölfelder des US-Wettbewerbers Devon Energy vor der Küste Brasiliens. Die Transaktion könne ein Volumen von 5,0 Mrd. US-Dollar oder mehr haben, sagten mehrere Personen mit entsprechenden Informationen. Zudem würde die BP, London, mit dem Zukauf ihre ohnehin starke Position im Golf von Mexiko noch weiter stärken und einige Unternehmensteile von Devon in Kanada übernehmen. Die Transaktion solle in den kommenden Tagen von den Unternehmen angekündigt werden.

Devon ist nur ein mittelgroßer Ölkonzern und hat nicht die finanziellen Kapazitäten zur Entwicklung aller seiner Ölfelder. Deshalb will sich Devon auf das landbasiertes Nordamerika-Geschäft konzentrieren und den Rest verkaufen. Ganz entschieden ist der Verkauf laut den informierten Personen aber noch nicht. Es gebe auch noch Alternativen für Devon und andere, ebenfalls an einem Zukauf interessierte Unternehmen. BP und Devon wollten diese Informationen nicht kommentieren.

Zu den Vermögenswerten von Devon gehören Ölfelder vor der Küste Brasiliens, wo BP bislang nicht vertreten ist. In dieser Region waren zuletzt die größten Ölfunde der vergangenen zehn Jahre gemacht worden, etwa das Ölfeld Tupi mit einer erwarteten Kapazität von 5,0 Mrd. bis 8,0 Mrd. Barrel Öl. Vor der Küste Brasiliens war bislang vor allem der heimische Produzent Petrobras tätig und nur einige kleinere westliche Ölkonzerne.

Quelle: ntv.de, DJ

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