Wirtschaft

"Die Kriegskasse ist voll" BayWa will sich vergrößern

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(Foto: picture alliance / dpa)

BayWa plant eine Vergrößerung des Handels mit Getreide und Obst. Der Agrarhandelskonzern will deshalb zukaufen. Das Geld für Zukäufe soll aus dem Verkauf von Immobilien kommen.

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Auf der Suche nach Zukäufen nimmt der Agrarhandelskonzern BayWa mehrere Unternehmen ins Visier. "Wir haben noch einiges an Akquisitionen in der Pipeline", sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz der "Financial Times Deutschland". Die Zukäufe würden das Unternehmen sehr viel größer machen. "Wir hoffen, dass wir das in den nächsten Monaten schaffen", so Lutz. Nähere Hinweise auf die angepeilten Übernahmeziele gab der Manager nicht.

Das Münchner Unternehmen hatte bereits angekündigt, sich durch Übernahmen im Handel mit Getreide und Obst zu verstärken. Das Geld für Zukäufe soll aus dem Verkauf von Immobilien kommen, der zwischen 350 und 380 Millionen Euro in die Kassen spülen soll. "Die Kriegskasse ist voll", betonte Lutz in der FTD.

Dennoch sei BayWa sehr darauf ausgerichtet, keinen zu hohen Preis zu zahlen. "Im Zweifel wird es dann halt lieber mal nichts. Ich lasse mich da vom Kapitalmarkt nicht treiben", sagte der Firmenchef der Zeitung.

Mit der Übernahme des neuseeländischen Konzerns Turners & Growers haben die Bayern sich bereits im Obsthandel nach vorn katapultiert. BayWa profitiert indirekt von der Dürre in den USA und einigen Regionen Europas, da die Nachfrage nach Agrarrohstoffen steigt und in der Folge auch deren Preise. Im ersten Halbjahr stiegen der Überschuss um zehn Prozent auf 57,4 Millionen und der Umsatz um elf Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Quelle: n-tv.de, rts

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