Wirtschaft

Nachfrage trotz Startverbots Boeing soll Dreamliner liefern

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Dreamliner stehen weltweit am Boden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Immer noch ist unklar, wann das Startverbot für den 787 Dreamliner aufgehoben wird, trotzdem werden neue Maschinen in Auftrag gegeben. British Airways bestellt 18 weitere Flugzeuge des fehlergeplagten Modells.

Boeing
Boeing 369,52

Boeings Dreamliner findet trotz des vor knapp drei Monaten verhängten Startverbots immer noch Käufer. Der Flugkonzern International Airlines Group, IAG, der Besitzer von Iberia und British Airways ist, bestellte für seine Tochter British Airways weitere 18 der Langstreckenmaschinen. Die Flugzeuge sollen bei British Airways zwischen 2017 und 2021 die Maschinen vom Typ 747-400 ersetzen. Zuvor hatte British Airways bereits 24 Dreamliner geordert.

Der Listenpreis liegt bei um die 4,0 Mrd. US-Dollar (umgerechnet 3,0 Mrd. Euro), wobei in der Branche satte Rabatte üblich sind.

Die Bestellung von IAG kommt zu den 24 Dreamlinern hinzu, die British Airways bereits im Jahr 2007 geordert hatte. Für seine spanische Tochtergesellschaft Iberia stellte der Flugkonzern darüber hinaus einen Dreamliner-Auftrag für einen späteren Zeitpunkt in Aussicht.

Beobachter werteten die Aussagen als Vertrauensbeweis für Boeing. Flugaufsichtsbehörden hatten Mitte Januar ein Startverbot für den 787 Dreamliner verhängt, nachdem bei zwei Maschinen kurz hintereinander Batterien geschmort beziehungsweise gebrannt hatten. Boeing testet gerade eine neue Batteriekonstruktion. Der erste Testflug war erfolgreich; es fehlt aber noch die Zulassung.

Quelle: n-tv.de, dpa

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