Wirtschaft

Nicht jeder will zu Berkshire Buffett holt sich blaues Auge

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Warren Buffett: Milliardär und Investment-Guru.

(Foto: REUTERS)

Warren Buffett gilt als Investment-Legende. Die Kurse der Unternehmen, an denen seine Holding Berkshire Hathaway beteiligt ist, steigen in der Regel nach einem Einstieg. Dennoch macht der US-Rückversicherer Transatlantic Probleme.

So teuer wie möglich: Der US-Rückversicherer Transatlantic hat ein Übernahmeangebot des US-Großinvestors Warren Buffett zurückgewiesen. Die Offerte über 3,24 Mrd. Dollar einer Tochter von Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway reiche nicht aus, teilte der Konzern mit. Man wolle aber weiter verhandeln.

Buffett hatte sich vor wenigen Tagen in den Kampf um Transatlantic eingeschaltet. Mit dem Spezialversicherer Allied World hat sich die Transatlantic-Führung bereits geeinigt. Demnach soll der Kaufpreis 2,75 Mrd. Dollar betragen. Auf dem Tisch liegt außerdem die feindliche Offerte des Rückversicherers Validus Holdings über 2,89 Mrd. Dollar.

Dreikampf in Gang

Der Aktienkurs von Transatlantic notierte zuletzt um 45 Dollar. Das ist gut 1 Dollar mehr als Allied World bietet, aber deutlich weniger als die beiden anderen zahlen wollen.

Mit der Situation vertrauten Kreisen zufolge wirbt Allied World damit, dass ein Zusammenschluss mit Transatlantic besondere Einsparmöglichkeiten und ein besseres Risikoprofil bringen würde. Validus halte dagegen, dass die eigene Offerte trotzdem noch mehr wert sei als die von Allied World, und mache ferner geltend, dass das Spezialversicherungs-Geschäft von Allied World mit zahlreichen Rückversicherungskunden von Transatlantic konkurriere.

Berkshires satter Gewinnplus

Berkshire Hathaway
Berkshire Hathaway 313.270,00

Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hatte im zweiten Quartal jüngst ihren Gewinn kräftig gesteigert. Der Überschuss habe sich zum Vorjahr um 74 Prozent auf 3,4 Mrd. Dollar erhöht. Berkshire führte das Plus auf günstige Investment-Ergebnisse und die Stärke im Eisenbahn-Geschäft und Produzierenden Gewerbe zurück. Dies habe Verluste in der Versicherungssparte ausgeglichen.

Zu Berkshire gehören rund 70 Tochtergesellschaften und Beteiligungen an namhaften Unternehmen.

Quelle: n-tv.de, bad/rts/DJ

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