Entlassungen weltweitCisco enttäuscht mit Ausblick
Trotz besser als erwartet ausgefallener Gewinnzahlen verliert die Aktie von Cisco Systems an der Wall Street nachbörslich an Wert. Grund ist eine unbefriedigende Umsatzprognose für das laufende Quartal. Der US-Netzwerkausrüster will doch Stellenabbau zurück in die Erfolgsspur.
Der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems hat trotz eines Gewinnrückgangs im abgelaufenen Geschäftsquartal mehr verdient als erwartet. Der Nettogewinn ging in den drei Monaten bis Ende April zwar auf 1,8 Milliarden von 2,2 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum zurück. Der Gewinn vor Sonderposten betrug aber 42 Cent je Aktie, was über den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten von 37 Cent lag.
Der Umsatz im vierten Geschäftsquartal werde unverändert oder maximal zwei Prozent höher ausfallen als vor einem Jahr, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit würden die Erlöse in der Spanne von 10,84 bis 11,05 Milliarden Dollar liegen. Analysten hatten sich bislang im Schnitt auf 11,59 Milliarden Dollar eingestellt.
Cisco-Aktien verloren nachbörslich drei Prozent an Wert. Vor dem enttäuschenden Ausblick waren die Papiere deutlich gestiegen.
Zurück in die Wachstumsspur will Cisco unter anderem mit einem Stellenabbau finden. Das Unternehmen bereite weltweit Entlassungen vor, die die jährlichen Kosten um eine Milliarde Dollar drücken sollen, sagte Konzernchef John Chambers in einer Telefonkonferenz mit Analysten.