Wirtschaft

Neues Messverfahren bremst Deutscher Automarkt schrumpft weiter

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Deutlich weniger Zulassungen im November.

dpa

Auch der abgelaufene Monat ist für die Autohersteller nicht zufriedenstellend. Das neue Abgasmessverfahren WLTP sorgt weiter für geringere Zulassungszahlen in Deutschland. Besonders von den Rückgängen betroffen sind Porsche und Audi.

Die Einführung des neuen Abgasmessverfahrens WLTP hat auch im November deutliche Spuren auf dem deutschen Automarkt hinterlassen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte, lag die Zahl der neu zugelassenen Pkw mit 272.674 um 9,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Bereits im Oktober waren die Neuzulassungen in Deutschland um 7,4 Prozent zurückgegangen.

Im September - also dem Monat, in dem das neue Abgasmessverfahren erstmals verpflichtend zum Einsatz kam - waren die Neuzulassungen sogar regelrecht eingebrochen. Für die Monate Januar bis November ergibt sich ein kleines Zulassungsplus von 0,4 Prozent auf knapp 3,2 Millionen Pkw.

Von den deutschen Marken konnten BMW und Mini im November mit 11,5 Prozent beziehungsweise 27,9 Prozent zweistellige Zuwächse verzeichnen. Während Mercedes auf ein Zulassungsplus von sechs Prozent kam, war der Rückgang bei Porsche mit 54,6 Prozent am stärksten, gefolgt von Audi mit minus 42,6 Prozent und VW mit minus 15,4 Prozent. Mit einem Anteil von 18,1 Prozent war VW trotz des Rückgangs anteilsstärkste Marke.

Bei den Importmarken stachen Mitsubishi und Volvo mit einem Plus von 30,6 beziehungsweise 30,1 Prozent hervor. Mit 6,3 Prozent war die Volkswagen-Tochter Skoda die anteilsstärkste Importmarke.

Trotz eines Rückgangs um 12,5 Prozent stellten Benziner mit 59,9 Prozent die häufigste Kraftstoffart dar, gefolgt von Diesel-Pkw, die mit einem Anteil von 34 Prozent um zehn Prozent zurückgingen. Hybrid-Fahrzeuge kamen auf einen Anteil an den Neuzulassungen von 4,3 Prozent, während Elektroautos gerade mal 1,6 Prozent ausmachten. Allerdings brachten sie es auf ein Plus von 40,6 Prozent.

Quelle: n-tv.de, wne/DJ

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