Wirtschaft

Sprecher dementiert Abspaltung Eon hält am Ökostrom fest

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der deutsche Energiekonzern Eon sieht sich mit Gerüchten über tiefgreifende Veränderungen konfrontiert: Einem Bericht zufolge schlagen externer Berater vor, die Kapazitäten an Erneuerbaren Energien abzuspalten und gesondert an die Börse zu bringen.

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Der von der Kehrtwende in der deutschen Energiepolitik gebeutelte Dax-Konzern Eon hält an seiner Erneuerbare-Energien-Sparte fest. Es gebe keine Pläne zur Ausgliederung der Sparte, erklärte ein Eon-Sprecher. Der Versorger reagierte damit auf Gerüchte über eine Abspaltung sämtlicher Ökostromkapazitäten des Konzerns.

Zuvor hatte der "Spiegel" berichtet, es lägen Pläne einer externen Unternehmensberatung vor, die Sparte zusammen mit ihren weltweit verteilten Windparks, Biogasanlagen und Solarparks in eine eigenständige Gesellschaft zu überführen.

Eon könne die gesamte Ökostrom-Sparte bündeln und ausgegliedern, hieß es, um sie später als separate Gesellschaft an die Börse zu bringen. Die Erlöse des Börsengangs kämen dann dem Mutterkonzern zu Gute. Diesen Plänen erteilte der Eon-Sprecher nun offiziell eine Absage.

Konzern im Umbruch

Ganz aus der Luft gegriffen erscheinen solche Überlegungen allerdings nicht. Eon hat in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Beteiligungen abgestoßen. Eon habe dadurch bereits rund 17 Mrd. Euro eingenommen, hatte der hoch verschuldete Versorger Ende Januar mitgeteilt.

Mit seinem laufenden Verkaufsprogramm könne Eon Einnahmen von bis zu 20 Mrd. Euro erzielen, hieß es damals.

Quelle: ntv.de, rts

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