Wirtschaft
Mittwoch, 14. Juli 2010

EU erteilt Starterlaubnis: Fluglinien-Allianz genehmigt

British Airways, American Airlines und Iberia dürfen kooperieren. Die EU-Kommission gibt der geplanten transatlantischen Kooperation ihren Segen - allerdings mit Auflagen.

Almunia: "Mit dem heutigen Beschluss erhalten die Fluggesellschaften grünes Licht für ihre seit langem geplante transatlantische Allianz."
Almunia: "Mit dem heutigen Beschluss erhalten die Fluggesellschaften grünes Licht für ihre seit langem geplante transatlantische Allianz."(Foto: REUTERS)

Die EU-Kommission hat nach Zugeständnissen der Fluggesellschaften das Joint Venture von British Airways, American Airlines und Iberia genehmigt. Die Unternehmen stellten Zeitnischen für Starts und Landungen am Londoner Flughafen Heathrow zur Verfügung. Damit wären die Bedenken der Kommission über eine Beschränkung des Wettbewerbs ausgeräumt, erklärte die Kommission. "Mit dem heutigen Beschluss erhalten die Fluggesellschaften grünes Licht für ihre seit langem geplante transatlantische Allianz", sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.

Zugleich werde sichergestellt, dass die jährlich etwa 2,5 Millionen Fluggäste auf der Strecke London-New York und den anderen betroffenen Strecken weiterhin genug Auswahl an Flügen hätten und die Preise vom Wettbewerb bestimmt blieben.

Bedenken ausgeräumt

Die drei Fluggesellschaften wollen auf den Strecken zwischen London und mehreren US-Flughäfen als gemeinsames Unternehmen auftreten. Dabei sollen Einnahmen aufgeteilt werden, Flugpläne gemeinsam verwaltet und die Preispolitik sowie die Kapazitätsplanung abgestimmt werden.

Die EU-Wettbewerbsaufsicht meldete dagegen Bedenken an, weil es zu den drei Anbietern nicht genug Konkurrenz gäbe. Die Freigabe von Slots würde jetzt potenziellen Wettbewerbern 49 Hin- und Rückflüge zwischen London und den vier US-Flughäfen ermöglichen.

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Quelle: n-tv.de

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