Wirtschaft

Springt Solarworld in die Bresche? Hoffnung für Bosch-Arbeiter

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Mit dem Bosch-Aus bangt eine ganze Region um Tausende Arbeitsplätze.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Ausstieg von Bosch aus dem Solargeschäft trifft in Thüringen hart. Eine ganze Region bangt um Tausende Jobs und Existenzen. Allerdings scheint es Investoren zu geben, die Interesse am Bosch-Werk in Arnstadt haben. Nun ist auch die Politik am Zug.

Mehrere Investoren haben Interesse an dem von der Schließung bedrohten Solarwerk von Bosch in Arnstadt angemeldet. "Wir wissen um eine gr ößere Zahl", bestätigte ein Sprecher des Thüringer Wirtschaftsministeriums einen Bericht der "Thüringer Allgemeinen". Weitere Details gaben weder das Ministerium noch Bosch bekannt. Das Unternehmen prüfe alle Anfragen, es gebe aber keinen Zeitdruck, sagte ein Bosch-Sprecher. Die Zeitung berichtete von zehn Anfragen, darunter auch des Unternehmens Solarworld, das dazu keinen Kommentar habe abgeben wollen.

Bosch hatte Ende März nach Milliardenverlusten den Ausstieg aus dem Solargeschäft beschlossen. In seinem vierjährigen Solar-Engagement hatte der Konzern mit der Sparte mehr als 2 Mrd. Euro verloren. Von der Schließung betroffen sind etwa 3000 der knapp 120.000 Arbeitsplätze von Bosch in Deutschland. Bosch ist der weltgrößte Automobilzulieferer.

Am Donnerstag will der Technologieriese seine Jahresbilanz präsentieren. Schon bei der Vorlage vorläufiger Zahlen hatte Bosch-Chef Volkmar Denner angekündigt: "2013 wird für uns ein hartes Jahr der Kosten- und Prozessarbeit."

Quelle: n-tv.de, dpa

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