Wirtschaft

Nach dem Rekordjahr 2012 Jenoptik entgeht der Flut

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Optische Instrumente, Elektronik und Lasertechnik: Jenoptik erhöht die Dividende.

(Foto: dpa)

Das Treffen der Jenoptik-Aktionäre in Weimar steht in diesem Jahr im Zeichen des Hochwassers: Der ostdeutsche Technologiekonzern kann die Produktion in seinen Werken an der Saale wiederaufnehmen. Schäden gibt es nicht, der Ausblick für 2013 bleibt trocken, die Dividende steigt.

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Der Vorstand des Technologiekonzerns Jenoptik rechnet nach Rekordergebnissen 2012 mit einer verhaltenen Entwicklung in diesem Jahr. Dank der Internationalisierung des Konzerns werde Jenoptik aber weiter profitabel wachsen, sagte Vorstandschef Michael Mertin auf der Hauptversammlung.

Die Geschäftsprognose konnte der Jenoptik-Chef bekräftigen. Angepeilt wird demnach ein Umsatzplus von bis zu 5 Prozent bei einem Betriebsergebnis von 50 bis 55 Mio. Euro. Damit läge der TecDax-Konzern bei dieser Kennzahl in etwa auf Vorjahresniveau.

Wegen des Hochwassers hatte das Unternehmen seine Produktion in Jena zu Wochenbeginn für einen Tag eingestellt - 1100 Mitarbeiter blieben zu Hause.

Keine Hochwasserschäden

Die Entscheidung sei wegen des Saale-Hochwassers vorsorglich getroffen worden, hieß es am Rande des Aktionärstreffens. Es gebe keine Hochwasserschäden an den Jenoptik-Fabriken. Seit Dienstag laufe die Produktion wieder normal.

Die Aktionäre erhalten eine Dividende von 0,18 Euro nach 0,15 Euro im Jahr zuvor. Jenoptik erwirtschaftete 2012 einen Überschuss von 50,2 Mio. Euro bei einem Umsatz von 585 Mio. Euro. Der Jenaer Optik-Konzern gehört zu den wenigen ostdeutschen Vertretern im TecDax. Das Unternehmen beschäftigt rund 3300 Mitarbeiter.

Quelle: ntv.de, mmo/dpa