Wirtschaft

Arbeit an größerer Effizienz Lufthansa krempelt Cargo um

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Die neue Strategie soll auf drei Säulen stehen.

(Foto: dpa)

"Lufthansa Cargo 2020": Unter dieser Bezeichnung plant die Deutsche Lufthansa einen massiven Umbau ihrer Frachttochter Cargo. Ein Schwerpunkt ist die Optimierung der Abläufe am Drehkreuz Frankfurt. Zudem sind weitere Kooperationen vorgesehen.

Die Lufthansa will ihr Frachtgeschäft umbauen und sucht nach neuen Partnern für das weltweite Cargo-Netz. Er wolle den Konzernbereich auf mehr Rendite trimmen, sagte der seit Mai amtierende Chef von Lufthansa Cargo, Peter Gerber, dem "Handelsblatt".

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Auf drei Säulen stehe die neue Strategie "Lufthansa Cargo 2020", die Europas größte Fluggesellschaft in den kommenden Jahren insgesamt rund zwei Milliarden Euro kosten soll. "Dabei sollen zum einen neue Flugzeuge, ein komplett neues IT-System sowie das neue Cargocenter LCC neo, mit dessen Bau im kommenden Jahr begonnen werden soll, für verbesserte Abläufe sorgen", sagte der Manager.

Das weiteren sollen die Abläufe am Drehkreuz Frankfurt, wo gerade bei der Logistik vieles nicht mehr dem neuesten Stand entspricht, deutlich effizienter gestaltet werden. Gerber will das Netz zudem mittels weiterer Kooperationen ausbauen. Bisher arbeitet Lufthansa Cargo mit ANA in Japan und bei Atlantik-Flügen mit der US-Gesellschaft United und Air Canada zusammen.

Keine Sorgen bereiten Gerber indes die rückläufigen Konjunkturprognosen. Der Manager erkennt keine Anzeichen von Schwäche: "Das Geschäft zieht so an, wie wir das um diese Jahreszeit kennen", sagte er. Das vierte Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft ist das wichtigste für die Luftfracht.

Quelle: n-tv.de, wne/DJ

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