Wirtschaft

Irre Gewinne durch hohe Spritpreise Ölmultis sind Gewinnweltmeister

Für Autofahrer und Energieverbraucher ist es eine Liste zum Weinen, für Aktionäre Grund zum Jubel: Auch 2011 machen Ölkonzerne weltweit die größten Gewinne. Exxon, Shell & Co. scheffeln mit der Förderung von Öl und Gas Milliarden, nur ein Unternehmen kann mit den erfolgsverwöhnten Ölgiganten mithalten.

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Der US-Ölkonzern Exxon hat mit über 40 Milliarden Dollar weltweit den höchsten Gewinn eingefahren.

(Foto: dapd)

Das US-Magazin "Forbes" hat die Geschäftszahlen der 2000 größten Unternehmen der Welt zusammengetragen, und wenn es um den Gewinn im vergangenen Jahr geht, dann liest sich die Aufstellung wie das "Who is Who" der Ölmultis. Diese haben 2011 dank der gestiegenen Spritpreise unglaublich gut verdient.

Spitzenreiter ist der US-Konzern ExxonMobil, der Betreiber der Esso-Tankstellen, mit einem Gewinn von unterm Strich 41,1 Mrd. US-Dollar oder umgerechnet 31,2 Mrd. Euro. Es folgen die russische Gazprom (31,7 Mrd. US-Dollar), die britisch-niederländische Royal Dutch Shell (30,9 Mrd.), die US-amerikanische Chevron (26,9 Mrd. US-Dollar) sowie die britische BP (25,7 Mrd. US-Dollar).

Das einzige Nicht-Ölunternehmen, das diese Rangfolge durchbricht, ist Apple. Der kalifornische Elektronikkonzern landet auf dem zweiten Platz mit einem Gewinn von 33,0 Mrd. US-Dollar. Vor allem zu Weihnachten hatten sich das iPhone-Handy, der Tabletcomputer iPad und die Mac-Rechner glänzend verkauft. Der Erzrivale Microsoft mit seiner Windows- und Office-Software scheffelte 23,5 Mrd. US-Dollar, was für Platz 9 reichte.

Kaum schlechter steht Volkswagen da mit einem Gewinn von umgerechnet 21,5 Mrd. US-Dollar. Damit ist VW das bestverdienende deutsche Unternehmen überhaupt. Der Autoriese hatte seine Verkäufe im vergangenen Jahr kräftig steigern können auf 8,3 Mio. Wagen. Bis 2018 wollen die Wolfsburger der größte Autobauer der Welt werden und den US-Rivalen General Motors vom Thron stoßen. In Sachen Gewinn ist das schon geglückt: Die Opel-Mutter GM kam auf nur 9,2 Mrd. US-Dollar.

Quelle: ntv.de, dpa