Wirtschaft
Donnerstag, 13. Januar 2011

"Scania und MAN nicht verkäuflich": Piëch schießt gegen Fiat

Ein Mann der klaren Worte: Ferdinand Piëch.
Ein Mann der klaren Worte: Ferdinand Piëch.(Foto: picture alliance / dpa)

VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hat einen Verkauf der Nutzfahrzeugbauer Scania und MAN an Fiat mit ungewöhnlich harschen Worten abgelehnt. "Jemand, der bei Pkw schrumpft, soll nicht den Mut haben, sich die beiden besten Lkw-Marken Europas unter den Nagel zu reißen. Sie sind nicht verkäuflich", sagte er der "Financial Times Deutschland".

Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte vor einigen Tagen auf der Automesse in Detroit sein Interesse an Scania und MAN geäußert. Die Anspielung war als Retourkutsche gegen Piëch gewertet worden.

Der 73-Jährige hatte Ende September angeboten, Fiats Pkw-Marke Alfa Romeo zu kaufen und in den VW-Konzern zu integrieren. Das Abwinken aus der Turiner Zentrale hatte Piëch damals mit den Worten kommentiert: "Fiat geht es noch zu gut."

Volkswagen kontrolliert Scania und hält knapp 30 Prozent an MAN. Der Wolfsburger Konzern will die beiden Unternehmen zusammenfassen.

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Quelle: n-tv.de