Wirtschaft

Nabucco-Anteile verkauft RWE steigt aus

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Fast 4000 Kilometer lang soll die Nabucco-Pipeline werden und Gas aus Asien nach Europa führen. Die EU unterstützt das Projekt, doch Experten sind skeptisch. Auch der Energieriese RWE scheint nicht überzeugt zu sein und verkauft nun seine Anteile.

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Der Essener Energiekonzern RWE hat seine Anteile an dem Gaspipeline-Projekt Nabucco verkauft. Das bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens. Die Anteile seien Anfang März wie angekündigt an den österreichischen Konzern OMV veräußert worden. Zum Verkaufspreis äußerte sich die Sprecherin nicht. Außer von OMV wird das Nabucco-Projekt jetzt noch von Energieunternehmen aus Bulgarien, Ungarn, Rumänien und der Türkei getragen.

Durch die geplante fast 4000 Kilometer lange Pipeline soll Gas aus Asien nach Europa strömen. Die Trasse umgeht Russland, das seinerzeit mit dem Konkurrenzprojekt South Stream bereits begonnen hat. Experten sehen die Chancen für die von der EU unterstützte, aber noch in der Planung stehende Nabucco-Pipeline skeptisch.

Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" schreibt, dass mit dem Ausstieg von RWE aus dem Nabucco-Konsortium der frühere Außenminister Joschka Fischer einen Kunden verloren habe. Er war für RWE als Berater für das Projekt tätig.

Quelle: n-tv.de, dpa

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