Wirtschaft

Russische Erdgasfelder Shell darf mitbohren

Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin hat den Energieriesen Royal Dutch Shell eingeladen, sich an den Gasfeldern Sachalin 3 und 4 im Pazifik zu beteiligen. Bei Shell reagiert man erfreut.

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Echte Freundschaft ist es nicht, was diese beiden Herren verbindet: Jeroen van der Veer (links) schüttelt in Moskau Wladimir Putins Hand.

(Foto: REUTERS)

Gerade bei der schwierigen Offshore-Produktion in Tiefseegebieten sei die Erfahrung von Shell sehr wertvoll, sagte Putin nach einem Treffen mit dem Vorstandschef des Konzerns, Jeroen van der Veer.

Shell-Chef van der Veer kündigte eine rasche Zusammenarbeit an. Die Baukosten seien derzeit günstig. "Es ist ein gutes Zeichen, dass die Investitionen wieder fließen - ein gutes Zeichen für Russland und natürlich ein gutes Zeichen für Shell", sagte van der Veer.

Auf Druck der russischen Regierung hatte Shell Ende 2006 die Kontrolle über das weltgrößte Flüssiggas-Projekt Sachalin 2 an den Gasmonopolisten Gazprom abgegeben.

Der BP-Rivale half aber weiter bei der Entwicklung des 22 Mrd. Dollar teuren Vorhabens mit, das im Februar gestartet wurde.

Sachalin 2 gilt als Symbol für das russische Bemühen, das lukrative Geschäft mit Gas und Öl unter staatliche Kontrolle zu bringen.

Quelle: ntv.de, mmo/rts

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