Wirtschaft

Große Pläne Software AG mit Rekordzahlen

Die Software AG schließt nach der Übernahme von IDS Scheer das Gesamtjahr 2009 mit einem Rekordergebnis ab. Für die nächste Zukunft hat sich das Darmstädter Unternehmen einiges vorgenommen: Neben weiteren Zukäufen steht auch der Aufstieg in den Dax auf dem Plan.

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Die Zukunft schon im Blick: Karl-Heinz Streibich.

(Foto: dpa)

Der Konzernumsatz stieg um 18 Prozent auf 847,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis, Ebit, kletterte um 21 Prozent auf 218,2 Mio. Euro, die Ebit-Marge lag bei 25,8 (2008: 25,1) Prozent. Nach Steuern verdiente der Konzern 140,8 Mio. Euro und damit 22 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Mit den Zahlen übertraf die Software AG nicht nur ihre selbstgesteckten Ziele, sondern auch die Erwartungen der Analysten. "Im vierten Quartal konnten wir eine steigende Anzahl großer Aufträge abschließen. Wir erkennen darin ein erstes Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung", erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Streibich.

Schnelles Wachstum

2010 wolle die Software AG weiter wachsen, kündigte er an. Der Konzernumsatz solle dann währungsbereinigt um 25 bis 30 Prozent steigen, der Gewinn nach Steuern um acht bis zwölf Prozent. Dabei setzt das Darmstädter Unternehmen mittelfristig nicht nur auf organisches Wachstum – der Übernahmehunger der Software AG ist offenbar auch nach der Verschmelzung mit IDS Scheer nicht gestillt. "Nächste Zukäufe könnte es schon ab 2011 geben", sagte Streibich. "Das hängt natürlich von den Opportunitäten ab."

Deshalb sei auch der Aufstieg in den Leitindex Dax langfristig ein "natürliches Ziel" für das im TecDax gelistete Darmstädter Unternehmen. "Das ist eine logische Konsequenz, wenn man so schnell wächst wie wir", meint der Unternehmenslenker.

Über die Dividende für 2009 sei noch nicht entschieden, sagte Streibich weiter. "Ich könnte mir aber vorstellen, dass der absolute Wert der Ausschüttung ungefähr auf Vorjahresniveau liegt." 2008 hatte die Software AG pro Aktie 1,10 Euro an die Anteilseigner gezahlt. Nun seien aber nicht nur die höheren Ergebnisse, sondern auch die Kosten für die IDS-Übernahme zu berücksichtigen, betonte Streibich.

Quelle: ntv.de, rts

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