Wirtschaft

Yen-Abwertung von großem Nutzen Toyota macht dicken Gewinn

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Toyota hat das Tal durchfahren.

(Foto: picture alliance / dpa)

Toyota ist wieder der größte Autobauer der Welt. Der japanische Autobauer profitiert von der Politik des billigen Geldes seitens der Regierung in Tokio. Einem Medienbericht zufolge ist der Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr immens. Genaue Zahlen gibt es am Mittwoch.

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Toyota hat einem Bericht zufolge seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr fast vervierfacht. Der japanische Autohersteller habe 2012/13 (per Ende März) operativ umgerechnet fast 10 Milliarden Euro (1,3 Billionen Yen) verdient, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nikkei". Das sei deutlich mehr als den Investoren an der Börse zuletzt in Aussicht gestellt worden war.

Der VW-Rivale will seine Bilanz am Mittwoch vorlegen. Aus dem Konzern gab es keine Stellungnahme zu dem Bericht.

Seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008 und der dadurch ausgelösten weltweiten Finanzkrise hat der Toyota-Gewinn nicht mehr über einer Billion Yen gelegen. Mehr waren es zuletzt im Geschäftsjahr bis Ende März 2008. Damals kamen die Japaner auf einen Betriebsgewinn von 2,27 Billionen Yen.

Wieder an der Spitze

Toyota hatte nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan im Jahr 2011 kräftig Federn lassen müssen. Auch der chinesisch-japanische Insel-Streit hatte sich zuletzt negativ ausgewirkt. Doch mittlerweile wurde der US-Konkurrent General Motors (GM) wieder überholt und Toyota steht wieder an der Spitze der Autobranche.

Im vergangenen Jahr verkauften die Japaner 9,75 Millionen Fahrzeuge. Toyota profitiert dabei vom schwachen Yen, der die Autos im Ausland verbilligt. Vor allem auf dem US-Markt punktet der Konzern mit seinen Wagen.

Quelle: n-tv.de, rts

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