Wirtschaft

"Keine vorsätzliche Vertuschung" Toyota zahlt aber weiter Strafe

Der weltgrößte Autobauer Toyota zahlt wegen zweier Pannenserien eine Rekordstrafe von 32,4 Millionen Dollar an die US-Regierung. Der Konzern legt aber Wert darauf, dass die Geldbuße kein Schuldeingeständnis sei, gegen die Sicherheitsauflagen in den USA verstoßen zu haben. Man wolle lediglich eine längere juristische Auseinandersetzung vermeiden, heißt es.

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Mit der Einigung will der Konzern einer anhaltenden juristischen Auseinandersetzung vorbeugen.

(Foto: REUTERS)

Wegen zwei Pannenserien an seinen Fahrzeugen hat der japanische Autohersteller Toyota eine Strafzahlung von insgesamt 32,4 Mio. US-Dollar an die US-Regierung akzeptiert. Der Konzern wollte die Zahlung nach eigenen Angaben aber nicht als Eingeständnis verstanden wissen, dass er - wie von den US-Behörden behauptet - die Probleme vorsätzlich verschleiert hat.

In dem einen Fall geht es um Probleme mit der Lenkung, wegen denen Toyota vor fünf Jahren fast eine Million Fahrzeuge in den USA zurückrufen musste. Im zweiten Fall musste der japanische Autoproduzent rund fünf Millionen Fahrzeuge zurückrufen, deren Fußmatten das Gaspedal zu blockieren drohten. Bereits im April hatte sich der Konzern zur Zahlung von 16,4 Mio. US-Dollar (rund 12,3 Mio. Euro) bereit erklärt. Damals hatte ihm die US-Regierung vorgeworfen, Probleme an den Gaspedalen über Monate hinweg vertuscht zu haben.

Buße ohne Schuld

In der Bewertung der Strafzahlungen unterschieden sich das Unternehmen und das US-Verkehrsministerium erheblich. Verkehrsminister Ray LaHood erklärte, Toyota habe damit die Verantwortung übernommen "für die Verletzung der Pflicht, technische Defekte umgehend zu melden". Toyota hingegen bestritt erneut eine vorsätzliche Verschleppung. Mit der Einigung habe der Konzern eine anhaltende juristische Auseinandersetzung vermieden, sie ermögliche es ihm nun, "nach vorne zu blicken". Laut Verkehrsminister LaHood zahlte Toyota in allen drei Fällen die gesetzliche Maximalstrafe.

Toyota musste seit Herbst vergangenen Jahres wegen einer Serie von Technikpannen weltweit mehr als zehn Mio. Fahrzeuge zurück in die Werkstätten rufen, ein Großteil davon in den USA.

Quelle: n-tv.de, AFP

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