Bald endgültig Schluss in BochumViele Opelaner suchen noch Job

Am 12. Dezember wird im Bochumer Opel-Werk das letzte Auto produziert. Nun schlägt Betriebsratschef Einenkel Alarm. Seinen Angaben zufolge haben die meisten Beschäftigten noch keinen neuen Arbeitsplatz.
Viele Beschäftigte des Autobauers Opel in Bochum haben nach Angaben des Betriebsrates große Probleme, einen Ersatzarbeitsplatz zu finden. "2500 bis 3000 Beschäftigte sind derzeit noch ohne Perspektive", sagte Betriebsratschef Rainer Einenkel der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Es gebe schlicht keine Arbeitsplatzangebote.
Er sehe insbesondere das Unternehmen Opel gefordert, mehr für die Beschäftigten zu tun, denen in absehbarer Zeit die Arbeitslosigkeit drohe, äußerte Einenkel weiter. Seinen Angaben zufolge soll am 12. Dezember das letzte Auto im Opel-Werk Bochum produziert werden.
Mit dem Aus für die Produktion zum Jahresende gehen rund 3300 Arbeitsplätze verloren. Auf dem Gelände will die Deutsche Post ein Paketzentrum errichten. Dort sollen rund 600 neue Jobs entstehen.
Um die Zukunft des Standorts war lange zwischen Opel-Führung und Belegschaft und auch mit dem Mutterkonzern General Motors (GM) gerungen worden. Vor rund einem Jahr wurde das Aus jedoch besiegelt.