Wirtschaft
Eisgekühlter Biergenuss bekam in diesem Frühjahr eine ganz neue Bedeutung.
Eisgekühlter Biergenuss bekam in diesem Frühjahr eine ganz neue Bedeutung.(Foto: picture alliance / dpa)
Mittwoch, 05. Juni 2013

Zu kühl, zu nass, zu wenig Bier: Wetter macht Brauern zu schaffen

Deutschland verkauft in Europa zwar das meiste Bier. Getrunken wird es aber immer seltener. Im ersten Quartal ist dafür auch der sonst "beste Verkäufer" des Gerstensaftes verantwortlich, das Wetter.

Der Bierdurst der Bundesbürger lässt immer weiter nach - und auch das Wetter vermiest den Brauern in Deutschland zusehends die Stimmung. Im ersten Quartal 2013 setzten die 1339 Braustätten 2,9 Prozent weniger Bier ab als noch in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Verantwortlich dafür sei auch der lange Winter und der durchwachsene Frühlingsanfang, sagte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), Hans-Georg Eils. Nun hoffe man schlichtweg auf besseres Wetter, das die Deutschen in die Biergärten locken soll. "Das Wetter ist unser bester Verkäufer", so Eils.

Der scheidende DBB-Hauptgeschäftsführer Peter Hahn stellte fest: "Es wird schwierig sein, am Ende des Jahres eine schwarze Null zu schreiben." Zwar bleibt Deutschland in Europa die Nation mit dem meisten verkauften Bier. Seit 2006 ist der Absatz jedoch kontinuierlich geschrumpft.

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Quelle: n-tv.de