Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Bundesbank: Immobilienpreise oftmals zu hoch

Wohnhäuser sind in der Nähe des Alexanderplatzes zu sehen.

(Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild)

Die Lage auf dem deutschen Immobilienmarkt ruft nun auch die Bundesbank auf den Plan. Dem Monatsbericht des Instituts zufolge haben sich die Preise für Wohnimmobilien im vergangenen Jahr nochmals erhöht. Laut den Schätzungen liegt das Niveau in den Städten mittlerweile "zwischen 15 und 40 Prozent über dem Preis, der durch sozio-demografische und wirtschaftliche Fundamentalfaktoren angezeigt ist". Die Warnung der Bundesbank fällt eindeutig aus: "Die Überbewertungen nahmen im Berichtsjahr zu."

Im Jahr 2020 hatte die Spanne noch 15 bis 30 Prozent betragen. Allerdings betont die Bundesbank, dass die Einschätzung der Preise bei Wohnimmobilien derzeit mit besonders hoher Unsicherheit behaftet sei. Gründe dafür seien die teilweise noch ungewissen und länger anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie - beispielsweise auf die verfügbaren Einkommen - sowie die außerordentlich kräftigen Baupreissteigerungen.

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Quelle: ntv.de

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