Der Börsen-Tag
19. Juli 2019
imageHeute mit Jan Gänger
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17:37 Uhr

Dax schleppt sich ins Ziel

Es ist vollbracht: Der Frankfurter Aktienmarkt geht mit Gewinnen ins Wochenende. Der Dax legt 0,2 Prozent auf 12.260 Punkte zu, der MDax gewinnt 0,4 Prozent auf 25.845 Zähler. Der TecDax klettert 0,9 Prozent auf 2866 Punkte.

Dax schleppt sich ins Ziel
16:39 Uhr

Eurokurs gibt nach

Der Euro ist gefallen und hat die Kursgewinne von gestern wieder abgegeben. Derzeit wird die Gemeinschaftswährung bei 1,1230 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Morgen bei 1,1260 Dollar gestanden hatte.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1226 (gestern: 1,1216) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8908 (0,8916) Euro.

Aussagen von wichtigen Notenbankern aus den USA sorgten für Gesprächsstoff und Kursbewegung am Devisenmarkt. Gestern Abend hatte sich der stellvertretende Notenbankchef Richard Clarida für eine baldige Zinssenkung ausgesprochen. "Es lohnt sich, beim ersten Anzeichen einer wirtschaftlichen Notlage schnell zu handeln, um die Zinsen zu senken", sagte Clarida.

Etwa zeitgleich hatte sich der einflussreiche Chef der Notenbank von New York, John Williams, ganz ähnlich geäußert und damit den Dollar belastet und dem Euro im Gegenzug Auftrieb verliehen. Allerdings sorgten die Williams-Äußerungen für Verwirrung an den Finanzmärkten.

In der Nacht zum Freitag relativierte eine Sprecherin der regionalen Notenbank von New York die Aussagen. Sie seien im Rahmen einer "akademischen Rede" gefallen und nicht im Zusammenhang mit der aktuellen Geldpolitik zu verstehen. Der Euro gab daraufhin einen Teil seiner Kursgewinne wieder ab.

Eurokurs gibt nach
16:00 Uhr

Trump teilt in Richtung Notenbank aus

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Trump sieht Gesprächsbedarf (Symbolbild) (Foto: REUTERS)

US-Präsident Donald Trump hat die US-Notenbank Federal Reserve erneut aufgefordert, die Zinsen zu senken. Wegen der "fehlerhaften Denkprozesse" der Zentralbank seien die Zinsen in den USA viel höher als in anderen Ländern, die den USA ökonomisch nicht das Wasser reichen können", klagte Trump via Twitter.

"Wir befinden uns im weltweiten Wettbewerb und wir gewinnen deutlich", twitterte Trump. Wenn die Fed die Zinsen nicht so schnell und kräftig angehoben hätte, "würde es uns noch besser gehen."

Jetzt gebe es die Chance "beispiellosen Wohlstand und einmaliges Wachstum" zu erreichen, was gleichzeitig die Verschuldung der USA immens reduzieren würde. "Vermasselt es nicht!", so Trump in Richtung Fed.

Die Fed wird bei ihrer nächsten Sitzung am 31. Juli erneut über die Höhe des Leitzinses entscheiden. Zentralbankchef Jerome Powell hatte zuletzt angesichts von Handelskonflikten und einer sich abzeichnenden Abschwächung der Weltkonjunktur eine Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt. Derzeit liegt die Leitzinsspanne bei 2,25 bis 2,5 Prozent.

Trump teilt in Richtung Notenbank aus
15:28 Uhr

Börsianer spekulieren auf Boeing-Milliarden

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(Foto: REUTERS)

Bei Tui-Aktionären wächst die Hoffnung auf eine Entschädigung für das Boeing-737-MAX-Debakel. Die Aktien klettern um bis zu sechs Prozent und führen zeitweise die Gewinnerliste im Londoner Leitindex an.

Erwartet werde eine Entschädigungszahlung für Tui, nachdem Boeing Rückstellungen in Milliardenhöhe wegen der 737 MAX angekündigt habe, sagte CMC-Markets-Analyst Michael Hewson.

Für das Modell gilt derzeit ein weltweites Flugverbot, nachdem zwei Flugzeuge des Typs abgestürzt waren. TUI muss wegen der Notfallmaßnahmen, um das Flugzeug-Modell im Sommerflugplan zu ersetzen, bereits mehrere Hundert Millionen Euro an Kosten verkraften.

Börsianer spekulieren auf Boeing-Milliarden
14:50 Uhr

Zinsspekulationen hieven Franken auf Zwei-Jahres-Hoch

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Schweizer (Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)

Der Franken hat den höchsten Stand seit zwei Jahren erreicht. Grund dafür waren Spekulationen über eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank, die den Euro drücken.

Die Gemeinschaftswährung kostet 1,1026 Franken, gestern waren es noch 1,1089 und Ende April rund 1,1450 Franken.

Der Schweizerischen Nationalbank (SNB) dürfte die Entwicklung keine Freude bereiten. Sie ist an einem möglichst schwachen Franken interessiert, um so die exportorientierte Wirtschaft des Landes zu stützen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sie Negativzinsen von minus 0,75 Prozent eingeführt und interveniert immer wieder am Devisenmarkt. Der Euro ist die wichtigste Exportwährung für die Schweiz.

Zinsspekulationen hieven Franken auf Zwei-Jahres-Hoch
14:18 Uhr

Konsum-Boom macht American Express glücklich

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(Foto: REUTERS)

Die Ausgabefreude der Kreditkartenkunden hat American Express im zweiten Quartal zu deutlich mehr Gewinn und Einnahmen verholfen. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum nahm der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar zu. Die Erlöse kletterten um acht Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar.

Am Markt werden die Zahlen verhalten aufgenommen, die Aktie tendiert vorbörslich leicht ins Minus. Seit Jahresbeginn hat der Kurs schon um rund 35 Prozent zugelegt.

Wie bereits im Vorquartal steckte American Express abermals viel Geld in Werbe- und Bonusprogramme zur Kundengewinnung, was die Kosten kräftig ansteigen ließ. Vor allem in den USA liefern sich die Kreditkartenanbieter einen scharfen Wettbewerb und überbieten sich mit Prämien und Sonderanreizen.

Konsum-Boom macht American Express glücklich
13:29 Uhr

Blackrock enttäuscht

Der Vermögensverwalter Blackrock hat eine wahre Flut an Kundengeldzuflüssen nicht in höhere Gewinne ummünzen können. Das Ergebnis ging im zweiten Quartal deutlich zurück und fiel schlechter aus als von Analysten erwartet.

Blackrock meldete für den Berichtszeitraum von April bis Juni Nettomittelzuflüsse von 151 Milliarden US-Dollar nach 20 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Das verwaltete Vermögen legte um 8,6 Prozent auf 6,8 Billionen Dollar zu.

Die Einnahmen sanken dennoch um 2 Prozent auf 3,52 Milliarden Dollar und lagen damit leicht unter den Erwartungen. Der Nettogewinn sank auf 1 Milliarde Dollar von rund 1,1 Milliarden im Vorjahreszeitraum.

Blackrock enttäuscht
12:57 Uhr

Top-US-Notenbanker für moderaten Zinsschritt

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(Foto: AP)

Die US-Notenbank Fed sollte aus Sicht eines ihrer Spitzenvertreter die Leitzinsen im Juli nur in einem geringen Umfang senken. Es ließe sich immer dafür argumentieren, in der Zukunft mehr zu tun, sagte der Fed-Präsident von St. Louis, James Bullard, dem "Wall Street Journal". "Aber ich glaube fürs Erste würde uns angesichts des Gesamtbildes eine Senkung um 25 Basispunkte in die richtige Richtung stoßen." Für einen aggressiveren Schritt bestünde kein Anlass.

Die nächste Zinssitzung der Fed ist am 30. und 31. Juli. Der Leitzins liegt derzeit in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Die Finanzmärkte gehen fest davon aus, dass Ende Juli eine Senkung kommen wird. Es wäre der erste Schritt nach unten seit der Finanzkrise von 2008.

Top-US-Notenbanker für moderaten Zinsschritt
12:38 Uhr

Anleger wetten auf niedrigere Zinsen

Nach einem soliden Start hält sich der Dax trotz leicht bröckelnder Gewinne nach wie vor im Plus. Der Leitindex liegt mit 12.260 Punkten bei 0,2 Prozent in der Gewinnzone. Der Index für mittelgroße Werte MDax gewinnt mit 25.843 Punkten 0,4 Prozent dazu. Zinshoffnungen und ein paar frohe Botschaften von Unternehmen sorgen für gute Laune unter den Anlegern.

Am Morgen trieben maue Inflationsdaten aus Japan die Börsen in Asien an. In den USA hatte zudem der Präsident der Federal Reserve Bank of New York die Notwendigkeit einer schnellen Zinsreaktion der US-Notenbank unterstrichen, sollten die Währungshüter zu dem Schluss kommen, dass sich die US-Wirtschaft in Schwierigkeiten befinde. Für den kommenden Donnerstag hoffen die Anleger auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank - in der Breite wird dies aber noch nicht erwartet.

Anleger wetten auf niedrigere Zinsen
12:14 Uhr

Wie geht es weiter mit den Tech-Titeln?

Technologieaktien befinden sich zurzeit in einer Mega-Rally. Doch wie lange noch? Und wo lauern die Risiken? Das erklärt Sandra Navidi von Beyond Global.

Wie geht es weiter mit den Tech-Titeln?
11:36 Uhr

Microsoft ist mehr als 1 Billion Dollar wert

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RTX2PPOM (Foto: REUTERS)

Microsoft hat gestern Abend nach US-Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt, und der Aktienkurs legt deshalb kräftig zu. Im nachbörslichen Handel steigt die um 2,7 Prozent auf rund 140 Dollar - damit liegt der Börsenwert bei mehr als 1 Billion Dollar.

Das florierende Cloud-Geschäft und das nahende Ende des Betriebssystems Windows 7 haben das Wachstum von Microsoft angekurbelt. Der Umsatz des weltgrößten Softwarekonzerns stieg im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 um 14 Prozent auf 125,8 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn sprang um gut ein Fünftel auf 36,8 Milliarden.

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Microsoft ist mehr als 1 Billion Dollar wert
11:11 Uhr

Heidelberger Druck erleidet Kurs-Debakel

Gestern rauschte der Aktienkurs von Heidelberger Druck um 16 Prozent nach unten, heute geht die Abwärtsfahrt weiter. Die Aktien verlieren weitere 11 Prozent an Wert und kosten damit nur noch 1 Euro.

Für Aufmerksamkeit sorgt nun Warburg-Analyst Eggert Kuls, der mit seinem Kursziel von 60 Cent eine neue Tiefstmarke setzt und auch nach minus 25 Prozent in zwei Tagen noch enormes Rückschlagsrisiko sieht.

Im ersten Geschäftsquartal (bis 30. Juni) hatte sich der Nettoverlust auf rund 31 Millionen Euro verdoppelt. Deshalb senkte der Konzern seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019/20 und rechnet nach Steuern nur noch mit einer schwarzen Null. Anfang Juni hatte das Management noch einen Gewinn auf dem Vorjahresniveau von 21 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Heidelberger Druck erleidet Kurs-Debakel
10:42 Uhr

BMW sieht in Chinas chaotischem Verkehr eine Chance

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Wenn in Peking autonomes Fahren funktioniert, funktioniert es auch anderswo. (Foto: AP)

BMW und der chinesische Internetriese Tencent bauen ein großes Datenzentrum für selbstfahrende Autos in China. Mit Tencent, das auch die in China populäre Handyplattform WeChat betreibt, habe BMW einen "passenden Partner", sagte BMW-China-Chef Jochen Goller. "China eignet sich besonders für die Entwicklung des autonomen Fahrens." Die chinesische Regierung gebe einen klaren Kurs vor. Es sei "unglaublich", wie viel Geld investiert werde - mehr als im Silicon Valley in den USA.

Der häufig überaus chaotische Verkehr in China dürfte eine besondere Herausforderung sein. Der globale BMW-Chef für autonomes Fahren, Alejandro Vukotich, räumte ein, dass es ihm einst als "unlösbares Problem" vorgekommen sei. Aber die vielen "Grenzsituationen" haben nach seiner Darstellung einen großen Vorteil: "Wenn wir das Problem in China lösen, haben wir es auch für andere Märkte gelöst."

BMW sieht in Chinas chaotischem Verkehr eine Chance
09:46 Uhr

Gericht kippt milliardenschweren Glyphosat-Schadenersatz

In einem Gerichtsverfahren um die Risiken seines Unkrautvernichters Glyphosat hat Bayer einen Etappensieg errungen. Der Schadenersatz von zwei Milliarden Dollar, die eine Jury dem krebskranken Ehepaar Alva und Alberta Pilliod zugestanden hatte, sei zu hoch, stellte ein Gericht in Kalifornien fest. Sollten die Kläger keinen deutlich niedrigeren Schadenersatz akzeptieren, werde ein neues Gerichtsverfahren angeordnet.

Das Ehepaar Pilliod macht die jahrzehntelange Verwendung des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup der Bayer-Tochter Monsanto für seine Krebserkrankung verantwortlich. Der Strafschadenersatz könne maximal das Vierfache des eigentlichen Schadenersatzes betragen, urteilte das Gericht. Die Jury hatte Bayer zu einem Schadenersatz von 55 Millionen Dollar und einem Strafschadenersatz von zwei Milliarden Dollar verurteilt.

Die Bayer-Aktie legt 1,4 Prozent zu und gehört damit zu den stärksten Gewinnern im Leitindex Dax.

Gericht kippt milliardenschweren Glyphosat-Schadenersatz
09:15 Uhr

Aldi-Deal hilft Wirecard

Zu den größten Gewinnern gehören die Aktien von Wirecard mit einem Plus von 2,5 Prozent. Der Zahlungsdienstleister arbeitet künftig mit dem Discounter Aldi bei bargeldloser Zahlung zusammen. "Das ist ein großer neuer Schlüsselkunde", so ein Händler.

Aldi-Deal hilft Wirecard
09:07 Uhr

Dax startet fester

Der deutsche Aktienmarkt geht mit Kursgewinnen in den Tag. Der Dax legt 0,5 Prozent auf 12.294 Punkte zu, der MDax 0,3 Prozent auf 25.838 Zähler. Der TecDax gewinnt 0,5 Prozent auf 2855 Punkte.

Als Grund für die Kursgewinne gilt vor allem die Hoffnung auf billiges Geld von den Notenbanken.

Dax startet fester
08:53 Uhr

Drohnen-Vorfall in Straße von Hormus beeinflusst Ölpreise

Die Ölpreise sind nach Vortagesverlusten wieder gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent legte um 1,00 Dollar auf 62,95 US-Dollar zu. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 70 Cent auf 55,99 Dollar. Am Vortag hatten Ängste vor einer weiteren Verschärfung im Handelsstreit zwischen den USA und China die Ölpreise belastet. US-Präsident Donald Trump hatte Peking mit weiteren Strafzöllen gedroht.

Tendenziell stützend wirkt die sich zuspitzende Konfrontation zwischen dem Iran und den USA am Persischen Golf. Nach mehreren Zwischenfällen mit Öltankern erklärte Trump am Donnerstag, die US-Marine habe eine iranische Drohne zerstört, die sich dem Schiff "USS Boxer" in der Straße von Hormus genähert habe. Der Iran bestreitet jedoch, eine Drohne verloren zu haben. Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten für Öllieferungen.

Drohnen-Vorfall in Straße von Hormus beeinflusst Ölpreise
08:27 Uhr

Missverständliche Zins-Aussage treibt Euro um

Der Euro ist im frühen Handel gesunken. Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1260 US-Dollar und damit etwas niedriger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1216 US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8916 Euro.

Am späten Vorabend und in der Nacht hatten Aussagen von US-Notenbankern für Bewegung am Devisenmarkt gesorgt. Zunächst unterstrich der Präsident der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, die Notwendigkeit einer schnellen Zinsreaktion der US-Notenbank, sollten die Währungshüter zu dem Schluss kommen, dass sich die US-Wirtschaft in Schwierigkeiten befinde. Daraufhin fiel der Dollar, und der Euro legte zu.

Später wurden diese Aussagen wieder relativiert. Ein Sprecher teilte mit, es habe sich bei dem Statement nur um eine wissenschaftliche Rede zu 20 Jahren Forschung gehandelt und nicht um potenzielle Politikhandlungen beim anstehenden Treffen des Fed-Gremiums FOMC. In der Nacht kehrte sich die Euro-Dollar-Bewegung daraufhin um: Der Dollar stieg, der Euro fiel.

Missverständliche Zins-Aussage treibt Euro um
08:02 Uhr

Wirecard wickelt für Aldi Kreditkartenzahlungen ab

Der Zahlungsdienstleister Wirecard arbeitet künftig mit dem Discounter Aldi bei bargeldloser Zahlung zusammen. Im Rahmen der Partnerschaft werde Wirecard die Abwicklung sämtlicher Zahlungen mit Kreditkarten und internationalen Debitkarten in allen Aldi-Nord- und Aldi-Süd-Filialen in Deutschland übernehmen, teilte der Dax-Konzern aus Aschheim bei München mit. Zudem werde die Möglichkeit einer darüber hinaus gehenden Kooperation derzeit geprüft.

Wirecard wickelt für Aldi Kreditkartenzahlungen ab
07:39 Uhr

Dax muss sich noch von SAP erholen

Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Ein Kurseinbruch beim Softwarekonzern SAP nach enttäuschenden Zahlen hatte dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag zugesetzt. Der Dax fiel um 0,9 Prozent auf 12.227,85 Punkte.

Bei den Unternehmen stehen zum Wochenausklang Zahlen von Sartorius an. Beim Autobauer BMW kürte der Aufsichtsrat Produktionsvorstand Oliver Zipse zum neuen Chef. Aus den USA stehen unter anderem die Zahlen zum Michigan-Verbrauchervertrauen, aus Deutschland kommen die Erzeugerpreise.

Dax muss sich noch von SAP erholen
06:51 Uhr

Halbleiter-Branche gibt Nikkei Aufwind

Der Aktienmarkt in Japan tendiert stärker und macht einen Teil der Vortagsverluste wett. Zu den größten Gewinnern zählen Unternehmen der Halbleiter-Branche. Der Leitindex Nikkei stieg bis gegen Mittag um 1,7 Prozent auf 21.399 Punkte, dürfte die Woche aber dennoch mit einem Verlust von 1,3 Prozent abschließen, dem größten wöchentlichen Minus seit Ende Mai. Der breiter gefasste Topix legte sogar 1,8 Prozent zu auf 1562 Zähler.

Der Euro notierte im fernöstlichen Devisenhandel 0,1 Prozent schwächer bei 1,1262 Dollar. Zur japanischen Währung stieg die US-Devise 0,15 Prozent auf 107,46 Yen.

Halbleiter-Branche gibt Nikkei Aufwind
06:33 Uhr

Bei Lebensversicherungen droht Fortsetzung der Zinstalfahrt

Kunden von Lebensversicherungen müssen sich nach einer Pause auf wieder sinkende Zinsen einstellen. "Das jetzige Zinsniveau an den Kapitalmärkten erhöht den Druck auf die Unternehmen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), Guido Bader. Zuletzt war der langjährige Zins-Sinkflug bei Lebens- und Rentenversicherungen weitgehend zum Stillstand gekommen. Viele Versicherungsgesellschaften hielten die laufende Verzinsung des Altersvorsorgeklassikers für 2019 stabil, manche erhöhten sie sogar.

Ein Grund dafür ist die veränderte Berechnung des Kapitalpuffers (Zinszusatzreserve), den Versicherer seit 2011 schaffen müssen, um die hohen Garantie-Versprechen der Vergangenheit in der Zinsflaute abzusichern. Dieses Geld kann nicht an Kunden ausgeschüttet werden. Der Kapitalpuffer wird inzwischen langsamer aufgebaut. "Durch das stark gefallene Zinsniveau seit Jahresanfang wird ein Teil der Entlastung durch den langsameren Aufbau der Zinszusatzreserve aufgezehrt", erläuterte der Versicherungsmathematiker.

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Bei Lebensversicherungen droht Fortsetzung der Zinstalfahrt
06:15 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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