Mittwoch, 17. Januar 2018Der Börsen-Tag

Heute mit Jan Gänger
17:41 Uhr

Dax schließt im Minus

Während es am Frankfurter Aktienmarkt heute entspannt zuging, ist bei Bitcoin mehr los. Das Kryptogeld setzt seinen Kursrutsch fort. Mal sehen, was ein Bitcoin morgen kosten wird.

Und der Dax? Der geht unaufgeregt 0,4 Prozent schwächer bei 13.183 Punkten aus dem Handel. Der MDax gewinnt 0,1 Prozent auf 27.048 Zähler. Und der TecDax gibt 0,2 Prozent auf 2646 Punkte ab.

17:10 Uhr

Euro stoppt Höhenflug

Der Höhenflug des Euro ist vorerst gestoppt. Nachdem der Kurs der Gemeinschaftswährung vergangene Nacht noch ein Dreijahreshoch bei 1,2323 US-Dollar erreicht hatte, fiel er am Nachmittag zeitweise unter 1,22 Dollar.

Derzeit wird der Euro bei 1,2237 Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vortag. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2203 Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8195 Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88568 britische Pfund, 135,21 japanische Yen und 1,1774 Schweizer Franken fest.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

 

16:30 Uhr

Bitcoin-Spott wird lauter

Wer den Schaden hat, muss für den Spott bekanntlich nicht sorgen. Bitcoin ist dabei keine Ausnahme. Weil der Kurs des Krypto-Geldes munter abstürzt und sich der Marke von 9300 Dollar nähert, amüsieren sich einige Finanz-Twitterer.

Ein Beispiel gefällig?

*Datenschutz

"Ich habe einige Unterstützungslinien für den Bitcoin-Chart gezeichnet", heißt es hier. "Verunsichert und verängstigt aber optimistisch".

16:15 Uhr

Wird Steinhoff gerettet?

Ein Bericht über eine mögliche Finanzspritze beschert dem angeschlagenen Möbelkonzern Steinhoff deutliche Kursgewinne. Die Aktie sprang zwischenzeitlich bis auf 0,445 Euro hoch - zuletzt steht noch ein Plus von knapp zwölf Prozent auf 0,438 Euro zu Buche.

Steinhoff
Steinhoff ,05

Seit Bekanntwerden eines Bilanzskandals Anfang Dezember war die Aktie von mehr als drei Euro bis auf 0,248 Euro abgestürzt und konnte sich davon nicht wieder nachhaltig erholen.

Schon in Kürze könnten südafrikanische Banken der Afrika-Tochter des multinationalen Unternehmens eine rund 200 Millionen Euro umfassende Brückenfinanzierung gewähren, schreibt das Magazin "Finance". Im Anschluss werde dieses Geld dann an Steinhoff Europe transferiert.

Der Konzern mit Rechtssitz in den Niederlanden und operativer Zentrale in Südafrika hat deutsche Wurzeln und ist hierzulande vor allem mit dem Möbelhändler Poco vertreten.

16:07 Uhr

Wall Street eröffnet höher

RTX3QUYP.jpg

REUTERS

Die US-Börsen haben fester eröffnet. Im Mittelpunkt stehen die Quartalszahlen großer US-Banken und Technologie-Werte. Goldman Sachs verlieren 0,8 Prozent, nachdem die Investmentbank unter dem Strich wegen Einmalkosten durch die US-Steuerreform tief in die Verlustzone gerutscht ist.

S&P 500
S&P 500 3.172,00

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte liegt 0,4 Prozent höher bei 25.913 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 klettert um 0,2 Prozent auf 2782 Zähler. Der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq legt um 0,3 Prozent auf 7241 Punkte zu.

Ford-Aktien büßen derweil 4,7 Prozent ein. Der US-Autobauer hat 2017 voraussichtlich weniger verdient als von Analysten erwartet und einen enttäuschenden Ausblick auf 2018 vorgelegt.

General Electric verlieren weitere 4,4 Prozent, nachdem sie schon gestern um knapp drei Prozent nachgegeben hatten. Probleme im Versicherungsgeschäft haben dem Siemens-Rivalen die Bilanz verhagelt.

15:23 Uhr

Autohersteller nennt "Trumpchi" lieber anders

RTX2YGQB.jpg

REUTERS

Der Autohersteller GAC aus China will in Zukunft auch auf dem US-Markt mitmischen - und verzichtet dafür dort auf den Namen "Trumpchi". Wegen der Namensähnlichkeit zu US-Präsident Donald Trump sollten diese Modelle in den USA unter einem anderen Namen eingeführt werden, sagte ein Sprecher des Unternehmens auf der Automesse in Detroit. Damit sollten "falsche Assoziationen" und "Missverständnisse" vermieden werden. Ein neuer Name stehe aber noch nicht fest.

Guangzhou Automobile Group
Guangzhou Automobile Group 11,71

Dabei ist die Bedeutung des Wortes "Trumpchi" durchaus schmeichelhaft: Im Chinesischen bedeutet es dem GAC-Sprecher zufolge so viel wie "Legende". Autos der Marke "Trumpchi" rollen in China und 13 weiteren Ländern in Asien und im Nahen Osten seit Jahren über die Straßen. Ende 2019 will GAC auch auf dem US-Markt solche Modelle in den Handel bringen.

Dass die Namenswahl von Autos mitunter Komplikationen auslösen kann, musste in der Vergangenheit unter anderem der Hersteller Tata Motors aus Indien erfahren: Sein "Zippy Car" - abgekürzt "Zica" - erwies sich angesichts des von der Weltgesundheitsorganisation WHO zur globalen Epidemie ausgerufenen Zika-Viruses als unglückliche Wahl. Das Auto wurde schließlich in Tiago umbenannt.

15:13 Uhr

Dax moderat im Minus

Am deutschen Aktienmarkt lassen Anleger Vorsicht walten. Auch wenn aktuell an der Wall Street wieder steigende Kurse erwartet werden, herrscht Skepsis. Denn tags zuvor war es im späten US-Handel nach einem ebenfalls freundlichen Auftakt mit neuen Rekorden zu einem Abverkauf von Aktien gekommen. "Sollte die Wall Street auch am heutigen Tag weiter korrigieren, stehen im Dax alle Zeichen darauf, dass er unter die 13 000-Punkte-Marke rutscht", sagt Marktbeobachter Jens Klatt.

Bis zum Nachmittag hielt sich der deutsche Leitindex Dax allerdings überwiegend über der Marke von 13.200 Punkten und tendiert zuletzt um 0,2 Prozent schwächer bei 13.215 Punkten. Der MDax der 50 mittelgroßen deutschen Unternehmen drehte unterdessen ins Plus und legt um 0,2 Prozent auf 27.069 Punkte zu. Der Technologie-Index TecDax kommt nicht vom Fleck.

Im Dax geben die Papiere von Volkswagen trotz eines Absatzrekordes 2017 um 0,9 Prozent nach. Sie waren allerdings am Tag zuvor auf den höchsten Stand seit August 2015 geklettert.

Der Online-Modehändler Zalando legte seinen Zwischenbericht zum vierten Quartal vor und hat wie geplant seine Zwischenziele erreicht. Die Papiere drehten nach einem schwächeren Start ins Plus und legen um 3,3 Prozent zu.

14:21 Uhr

Bitconnect Coin stürzt um 92 Prozent ab

Bitconnect hat seine viel kritisierte Handelsplattform geschlossen, nachdem die US-Bundesstaaten Texas und North Carolina Unterlassungsklagen gegen das Unternehmen eingereicht haben. Dieser Schritt lässt den Wert der von Bitconnect selbstgenerierten Kryptowährung Bitconnect Coin (BCC) ins Bodenlose fallen.

Auf CointMarketCap.com wird der Wert eines Bitconnect Coins nur noch mit 15,78 Dollar angegeben, was zu gestern einem Absturz um 92 Prozent entspricht.

Der Marktwert aller Bitconnect Coins ist damit auf etwa 100 Millionen Dollar gesunken, Ende Dezember betrug ihr Gesamtwert noch fast drei Milliarden Dollar. Bitconnect habe Anleger mit dem Versprechen geködert, aufs Jahr hochgerechnet Renditen von 100 Prozent oder mehr zu erzielen, heißt es in einer Pressemitteilung der Wertpapieraufsichtsbehörde für Texas.

Bitconnect sprach davon, dass eine anhaltend schlechte Presse die Mitglieder der Handelsplattform verunsichert habe. Zudem hätten Hackerangriffe auf die Plattform Panik ausgelöst.

Der Kurssturz des Bitconnect Coin folgt dem breit gefächerten Ausverkauf des Bitcoins und anderer Digitalwährungen am Dienstag.

14:01 Uhr

Goldman Sachs verliert Geld

Goldman Sachs ist wegen der Neubewertung möglicher Steuerzahlungen im Zuge der US-Steuerreform im vierten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Das ist der erste Quartalsverlust für die US-Bank seit 2011.

Der Bilanzeffekt hat eine Höhe von 4,4 Milliarden Dollar. Deshalb fuhr Goldman Sachs im Zeitraum von Oktober bis Dezember einen Verlust von rund 1,9 Milliarden US-Dollar ein. Vor einem Jahr hatte die Bank noch 2,3 Milliarden Dollar verdient.

Goldman Sachs
Goldman Sachs 203,40

 

13:54 Uhr

Hilft die "Theorie der 24 Tage" dem Bitcoin?

Und wie geht es mit dem Bitcoin weiter? Trotz der jüngsten Rücksetzer setzt ein Freund der Charttechnik auf Optimismus. Er gründet seine Analyse auf "Fibonacci Levels", eine "Trendlinie", das "Neujahrsfest in Asien" und die "Theorie der 24 Tage". Was das auch konkret bedeuten mag, eines scheint ihm sicher: All das könnte zu anhaltend steigenden Bitcoinpreisen führen. Könnte.

Hier könnte man einwenden: In so einer Chartanalyse steckt womöglich ein noch geringerer intrinsischer Wert als im Bitcoin selbst.

*Datenschutz

 

13:34 Uhr

Carillion-Pleite zieht Kreise

Nach dem Zusammenbruch des britischen Baukonzerns Carillion geraten die Aktien des Rivalen Interserve ins Straucheln. Die Titel rutschten an der Londoner Börse zeitweise um mehr als 15 Prozent ab, bis zum Mittag erholten sie sich und tendierten noch vier Prozent niedriger.

Die "Financial Times" hatte berichtet, dass die britische Regierung sich um die Finanzlage des Konzerns sorge. Eine Kabinettssprecherin sagte dazu, man glaube nicht, dass ein weiterer wichtiger Dienstleister in einer ähnlichen Lage sei wie Carillion.

Der Zusammenbruch von Carillion steht für eine der größten Firmenpleiten in Großbritannien. In den Büchern der führenden Finanzinstitute - darunter Barclays, Royal Bank of Scotland und Lloyds - stehen rund 1,6 Milliarden Pfund an Krediten an den Konzern.

12:28 Uhr

Bitcoin fällt unter 10.000-Dollar-Marke

Die Berg- und Talfahrt geht weiter: Bitcoin ist an einigen Handelsplätzen kurz unter die Marke von 10.000 Dollar gefallen, dann ging es allerdings wieder etwas nach oben. Gestern war der Kurs zeitweise um mehr als ein Viertel eingebrochen. "Die Cyber-Währung konnte sich in jüngster Vergangenheit von ähnlichen Kursrückschlägen relativ zeitnah erholen", sagte Timo Emden, Deutschland-Chef des Online-Brokers DailyFX. "Doch diesmal scheinen Investoren vor der größten Herausforderung zu stehen als je zuvor."

Medienberichten zufolge will China den Handel mit virtuellen Währungen bremsen. Südkorea will derartige Geschäfte ganz verbieten. Die beiden asiatischen Staaten gehören neben Japan zu den Hochburgen der Spekulation mit Bitcoin und anderen Krypto-Währungen.

Einer der Kritikpunkte an Bitcoin ist die rechen- und zeitintensive Verarbeitung von Transaktionen. Konkurrenten wie Ethereum oder Ripple punkten aber nicht nur mit höherer Geschwindigkeit. Ihre Software dient gleichzeitig als Technologie-Plattform, die mehr bietet als reinen Geld-Transfer. Dem Sog des fallenden Bitcoin-Preises können sich diese Krypto-Währungen dennoch nicht entziehen.

11:59 Uhr

Saudi-Arabien will Jemens Währung retten

RTX319A3.jpg

REUTERS

Der saudische König Salman hat angeordnet, zwei Milliarden US-Dollar an die Zentralbank des krisengeschüttelten Bürgerkriegslandes Jemen zu überweisen. Mit dem Geld solle die "sich verschlechternde wirtschaftliche Lage des jemenitischen Volkes" gelindert werden, teilte das Königreich mit. Der große Betrag ziele darauf ab, die stark geschwächte jemenitische Landeswährung, den Rial, zu stützen.

Für die Krise machte Saudi-Arabien die Huthi-Rebellen im Jemen verantwortlich. Riad fliegt an der Spitze einer Militärkoalition seit knapp drei Jahren schwere Luftangriffe auf die Huthis und zerstörte damit auch weite Teile der Infrastruktur des Landes.

"Bloomberg" zufolge müssen auf dem Schwarzmarkt 500 Rial für einen US-Dollar bezahlt werden. Der offizielle Wechselkurs beträgt 380:1. Vor dem Bürgerkrieg kostete ein Dollar 250 Rial.

11:28 Uhr

Inflation geht zurück

Die Inflation in der Eurozone ist trotz der Geldspritzen der Europäischen Zentralbank rückläufig. Die Verbraucherpreise legten im Dezember lediglich um 1,4 Prozent zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Im November lag die Teuerung mit 1,5 Prozent noch einen Tick höher.

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden für Dezember in Zypern (-0,4 Prozent) sowie in Irland und Finnland (je 0,5 Prozent) gemessen. Am stärksten war der Preisauftrieb in Litauen und Estland (je 3,8 Prozent). Die EZB strebt für den Euroraum einen Wert von knapp zwei Prozent an, der als ideal für die Konjunktur gilt. Sie kauft massenweise Staatsanleihen und andere Wertpapiere, um so die Inflation anzuheizen und die Wirtschaft anzukurbeln.

*Datenschutz

 

11:07 Uhr

Kursanstieg des Euro "nicht hilfreich"

Österreichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny hält nicht viel vom jüngsten Kursanstieg des Euro. "Also hilfreich ist es nicht. Aber wie gesagt, die EZB hat kein Wechselkursziel", sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank.

Die Gemeinschaftswährung hat allein seit Anfang Dezember rund 3,5 Prozent auf aktuell 1,22 Dollar zugelegt. Ein starker Euro dämpft tendenziell die Exporte und verbilligt die Einfuhren, was die Inflation bremst.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

 

10:50 Uhr

Südzucker rutscht ab

Der Kursrutsch der Südzucker-Aktie setzt sich fort. Mit minus 3,3 Prozent erreicht das Papier bei 15,38 Euro den tiefsten Stand seit Mai 2016. Analysten erwarten, dass der niedrige Zuckerpreis den Konzern in den kommenden Quartalen noch weitaus mehr belasten werde als bereits im dritten Geschäftsquartal.

Südzucker
Südzucker 14,99

Die Südzucker-Aktie wird schon seit längerem im Schatten der Anfang Oktober 2017 weggefallenen EU-Zuckermarktordnung gedrückt. Seit dem Zwischenhoch Ende Februar 2017 haben Südzucker-Papiere als zweitschwächster MDax-Wert nach der krisengeschüttelten Steinhoff-Aktie inzwischen fast 40 Prozent verloren.

10:32 Uhr

Zalando punktet erst auf den zweiten Blick

Europas größter Online-Modehändler Zalando hat die Börse auf den zweiten Blick mit seinem Zahlenwerk überzeugt. Die Aktien machen anfängliche Verluste wett und kletterten um bis zu 2,8 Prozent auf 45,85 Euro. Damit setzen sie sich an die Spitze der Gewinnerliste im Nebenwerteindex MDax.

Zalando
Zalando 42,69

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) im vierten Quartal sei besser ausgefallen als gedacht, so die Analysten vom Bankhaus Lampe. "Wir bekräftigen unsere Kaufempfehlung und sehen Wachstumspotenzial wegen der geplanten Expansion im Kosmetikbereich." Der Markt für Kosmetikprodukte sei in Europa 75 Milliarden Euro schwer.

Insgesamt habe Zalando mit seinen vorläufigen Zahlen für 2017 überzeugt, betonten die Analysten von Baader Helvea. "Wir sehen Zalando mit seiner Börsenstory voll auf Kurs."

10:12 Uhr

Geldschleusen könnten lange weit offen bleiben

Die Geldpolitik in der Eurozone könnte nach Einschätzung von EZB-Vizepräsident Vitor Constancio noch lange sehr locker bleiben. Die Europäische Zentralbank habe sich zwar mit der Halbierung der monatlichen Anleihenkäufe auf ein neues wirtschaftliche Umfeld und eine kommende höhere Inflation eingestellt, sagte Constancio der italienischen Zeitung "La Repubblica". ""Das bedeutet aber nicht, dass die Geldpolitik nicht für lange Zeit sehr konjunkturstützend bleiben wird", fügte er hinzu.

Die Währungshüter erwerben wegen des sich festigenden Aufschwungs im Euro-Raum von diesem Januar an monatlich nur noch für 30 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere. Die Monate zuvor waren es noch 60 Milliarden gewesen.

Und was meint Bundesbank-Präsident Jens Weidmann dazu? Das lesen Sie hier.

09:44 Uhr

15 Milliarden in 11 Tagen

Das nennt man wohl Kursexplosion: Die Aktien des südkoreanischen Pharmaherstellers Celltrion haben innerhalb von elf Tagen 57 Prozent zugelegt. Damit kletterte die Marktkapitalisierung in kurzer Zeit um satte 15 Milliarden Dollar. Celltrion ist damit an der Börse in Seoul das drittwertvollste Unternehmen, wie "Bloomberg" berichtet.

Der Grund für die Kursgewinne: Celltrion hatte in Europa ein Blutkrebs-Medikament auf den Markt gebracht. Außerdem hatte die südkoreanische Börsenaufsicht dem Bericht zufolge Maßnahmen eingeführt, um Nebenwerte zu unterstützen.

Die Bank Nomura empfiehlt Anlegern nun, die Aktien nun zu verkaufen. Sie fielen daraufhin rund ein Prozent.

09:14 Uhr

Bitcoin stabilisiert sich nach Kursrutsch

Bitcoin hat sich nach dem ihrem heftigen Kursabsturz wieder gefangen. Am Morgen kostet ein Bitcoin auf der großen Handelsplattform Bitstamp etwa 11.300 US-Dollar. Gestern war der Kurs um etwa 25 Prozent von rund 14.000 Dollar auf weniger als 11.000 Dollar eingebrochen. Auch viele andere Kryptowährungen hatten deutlich an Wert verloren, darunter die zunehmend beliebten Bitcoin-Alternativen Ether und Ripple.

Als wesentlicher Grund für den Kurseinbruch gelten Berichte, dass der noch weitgehend unkontrollierte Handel mit Kryptowährungen reguliert werden könnte. Zuletzt waren derartige Regierungsvorhaben etwa in der Bitcoin-Hochburg Südkorea bekannt geworden. Die einstige Hochburg China hat bereits Schritte gegen Digitalwährungen ergriffen und erwägt offenbar, das Vorgehen zu verschärfen. Spekuliert wird über ein Verbot von Online-Diensten und Smartphone-Apps, über die auf ausländische Handelsplattformen zugegriffen werden kann.

09:05 Uhr

Dax startet schwächer

Es kommt wie erwartet: Der Dax startet schwächer in den Tag. Der Leitindex liegt kurz nach Handelsbeginn bei 13.214 Punkten 0,2 Prozent im Minus. Der MDax verliert ebenfalls 0,2 Prozent und tendiert bei 26.958 Zählern. Der TecDax verharrt bei 2649 Punkten. "Nach so starken Kursgewinnen, wie wir sie im Januar bisher gesehen haben, darf eine Korrektur niemanden überraschen", sagt Stratege Thomas Altmann von QC Partners. Die Kursschwankungen hätten zuletzt zugenommen, was ein Zeichen für eine wachsende Verunsicherung der Anleger sei.

08:38 Uhr

Europa erwartet unterkühlten Börsen-Start

RTX1PKWJ.jpg

Leichtes Minus auf hohem Niveau: Händler erwarten Dax und Eurostoxx50 zum Start in der Verlustzone.

REUTERS

Die europäischen Börsen werden zur Wochenmitte im Minus erwartet. Den Impuls nach unten liefere die Wall Street, heißt es, die nach Erreichen der Rekordmarke von 26.000 Punkten im Dow deutlich nach unten drehte. Zudem hätten die Industriemetalle in den vergangenen 24 Stunden an Wert eingebüßt, was ebenfalls die Stimmung der Investoren belaste.

  • Auf Teleboerse.de wird der Leitindex Dax zum Auftakt bei 13.183,00 Punkten gesehen, was einem Minus von 0,5 Prozent entspricht.
  • Der Eurostoxx50 wird zur Eröffnung ebenfalls 0,5 Prozent leichter bei 3606,50 Punkten erwartet.
  • Größere Impulse könnten im frühen Handel unter anderem von Acea-Daten zum europäischen Automarkt und von den VW-Absatzzahlen kommen.
  • Im Tagesverlauf erreichen Daten zu den Verbraucherpreisen in der Eurozone den Handel, sowie Daten zur Lage in der US-Industrieproduktion. Am Abend steht zudem das Beige Book der US-Notenbank Fed zur Veröffentlichung an.

Der Euro stieg über Nacht das erste Mal seit über drei Jahren über die Marke bei 1,23 Dollar. Am Morgen notiert die Gemeinschaftswährung bereits mehr als einen halben Cent tiefer bei 1,2223.

08:00 Uhr

Euro bricht Höhenflug ab

##asdf### Symbol Euro 85639332.jpg

Dreijahreshoch bei 1,2323 Dollar: Der Euro verliert wieder an Stärke.

picture alliance / Jens Büttner/

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Der Euro ist in der Nacht auf ein neues Dreijahreshoch gestiegen, kam aber anschließend wieder deutlich zurück.

  • Im asiatisch geprägten Devisenhandel kostete die Gemeinschaftswährung in der Spitze bis zu 1,2323 US-Dollar und damit so viel wie seit Ende 2014 nicht mehr. Bis zum Morgen fiel der Kurs aber wieder auf 1,2219 Dollar zurück.
  • Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,2230 Dollar festgesetzt.
  • Am Devisenmarkt war die Rede von einer zuletzt erhöhten und eher ungewöhnlichen Volatilität des Euro-Dollar-Kurses. Seit Wochenbeginn beträgt die Schwankungsbreite zwischen den beiden wichtigsten Währungen der Welt etwa eineinhalb Cent oder gut ein Prozent. Das sind eher hohe Werte.

Zur Wochenmitte könnten Konjunkturdaten für Bewegung sorgen. Im Euroraum stehen Inflationsdaten an, aus den USA werden Produktionsdaten aus der Industrie und Zahlen vom Immobilienmarkt erwartet. Am Mittwochabend veröffentlicht die US-Notenbank Fed ihren Konjunkturbericht, das sogenannte Beige Book.

07:48 Uhr

Ford beschäftigt Auto-Analysten

cc84205cacebacd6b45ff5c33dbe89ca.jpg

Ford erwartet weniger Gewinn: Für Europas Auto-Aktien ist das "kein Thema".

REUTERS

Ford
Ford 9,23

Der schwache Ausblick von Ford dürfte die europäischen Automobilwerte Händlern zufolge nicht weiter belasten.

  • Der Aktienkurs des US-Konzerns Ford war am Vorabend in New York nachbörslich um rund zwei Prozent gefallen.
  • Ford rechnet für das anlaufende Jahr mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 1,45 bis 1,70 Dollar. Das ist deutlich weniger als die 1,78 Dollar, die nach vorläufigen Geschäftszahlen im vergangenen Jahr erzielt wurden.
  • "Die Entwicklung ist zum Teil auf Wechselkurseffekte zurückzuführen", meinte ein Händler. Für die europäischen Konzerne sei das derzeit kein Thema.

Der europäische Automobilindex konnte Beobachtern zufolge zuletzt relative Stärke aufbauen. "Die deutlichen Kursgewinne seit Jahresanfang könnten aber auch zu Gewinnmitnahmen reizen", gab ein weiterer Händler zu Bedenken.

Mehr zur neuen Prognose von Ford lesen Sie hier.

07:26 Uhr

Börsianer erwarten schwachen Dax-Start

RTX3ZZ8I.jpg

Der Trendpfeil zeigt nach unten: Die vorbörslich berechneten Indikationen deuten einen unterkühlten Auftakt im Dax an.

REUTERS

Dax
Dax 13.282,72

Zur Wochenmitte zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt ein unterkühlter Auftakt ab.

  • Der Leitindex Dax wird auf Teleboerse.de zur Eröffnung bei 13.170,00 Punkten gesehen, was einem Minus von 0,6 Prozent entspricht.
  • Am Vorabend war das Frankfurter Kursbarometer 0,3 Prozent fester bei 13.246,33 Punkten aus dem Handel gegangen.
  • An der Wall Street begann die Börsenwoche für Anleger nach dem Feiertag "Martin Luther King Day" mit vorsichtigen Bewegungen auf hohem Niveau: Der Dow-Jones-Index überwand im Handelsverlauf erstmals die Kursschwelle bei 26.000 Punkten. Der Schlusskurs vom Vorabend liegt mit 25.792,86 Punkten allerdings deutlich unterhalb dieser Marke.

Wie der Börsen-Tag am Dienstag lief, können Sie hier nachlesen.

07:09 Uhr

Euro schwingt unter 1,23 Dollar

96750443.jpg

Freie Bahn für die Fortsetzung der Großen Koalition? In Asien heben Analysten den Daumen.

picture alliance / Oliver Berg/d

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Im Devisenhandel beginnt der Tag für die Europäer mit einer leichten Abschwächung beim Euro.

  • Der Euro notiert am frühen Morgen 0,1 Prozent schwächer bei 1,2241 Dollar.
  • Im fernöstlich geprägten Handel war der Kurs der Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich bis auf 1,2323 Dollar gestiegen. Das war der höchste Stand seit Dezember 2014.
  • Der Euro profitiert Händlern zufolge unter anderem von nachlassenden Sorgen, dass die Bemühungen in Deutschland um eine Wiederauflage der Großen Koalition scheitern könnten.
06:50 Uhr

Nikkei schwebt unter dem 26-Jahres-Hoch

RTX2N3DG.jpg

Japans Leitindex auf 26-Jahres-Hoch: In Tokio geht es am Tag nach dem Kursauftrieb leicht nach unten.

REUTERS

Nikkei
Nikkei 23.991,91

Der jüngste Rückgang beim Ölpreis scheint die Börsen in Japan zu belasten.

  • In Tokio gibt der Nikkei-Index bis zum Mittag um 0,4 Prozent auf 23.845 Punkte nach. Am Vortag war der 225 Titel umfassende Standardwerteindex der japanischen Unternehmenslandschaft noch auf den höchsten Stand seit 26 Jahren geklettert.
  • Der breiter aufgestellte Topix zieht sich um 0,2 Prozent zurück auf 1889 Zähler. Auf dem Verkaufszettel der Anleger stehen unter anderem Aktien aus dem Öl- und Bergbausektor.
  • Der MSCI-Index für Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans verliert 0,3 Prozent.
06:00 Uhr