Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Gericht: Burger-King-Filiale muss Billig-Burger anbieten

Restaurant Brands (Burger King)
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Ein Burger-King-Wirt hat seinen Kampf gegen die günstigen Lockangebote der europäische Konzernleitung verloren. Der Kartellsenat des Oberlandesgerichts in München hat die Klage abgewiesen.

In dem Prozess ging es um langjährige Werbeaktionen, bei denen die US-Muttergesellschaft "unverbindliche Preisempfehlungen" aussprach: ein "King des Monats" für 3,99 Euro anstelle der ansonsten fälligen 6,49 Euro. Nach der Argumentation des Wirts waren das so niedrige Kampfpreise, dass er mit dem Verkauf der derart beworbenen Burger und Menüs Verlust machte.

Die Münchner Richter sehen darin jedoch keine verbotene Preisbindung: Das Vorschreiben von Höchstpreisen ist erlaubt. Verboten wären demnach nur fixe Preise.

Quelle: ntv.de

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