Kurznachrichten

Autobau BMW denkt über den Absatz nach

Der Münchener Automobilkonzern BMW will nach Angaben von Konzernchef Norbert Reithofer nicht um jeden Preis seinen Absatz steigern. Aus diesem Grund habe der Autobauer im vergangenen Jahr in Deutschland auf den Verkauf von einigen tausend Fahrzeugen verzichtet, sagte Reithofer der "Automobilwoche". "Bei Märkten wie Frankreich oder Spanien muss man sich auch überlegen, inwieweit man den intensiven Wettbewerb mitmacht oder zu dem Urteil kommt, das passt nicht mehr zu uns." Was das Volumen angehe, befinde sich BMW "momentan in der Tat in einem Denkprozess". Dabei werde natürlich auf die Rendite geachtet, sagte Reithofer. Im ersten Quartal habe die operative Marge im Auto-Segment bei 9,5 Prozent gelegen, wobei die Zielmarke 8 bis 10 Prozent sei. BMW werde wie geplant in diesem Jahr zwölf neue Modelle und vier Facelifts auf den Markt bringen "und dieses Tempo auch 2015 und 2016 fortsetzen". (rts)

Quelle: ntv.de