Kurznachrichten

Unternehmen Hurrikanserie reißt AIG in die Verlustzone

Die Serie von Wirbelstürmen in den USA und der Karibik hat den US-Versicherungsriesen AIG in die roten Zahlen getrieben. Der Konzern wies am Donnerstag für das dritte Quartal einen Nettoverlust von 1,74 Milliarden Dollar aus, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Gewinn von 462 Millionen Dollar in den Büchern gestanden hatte. Allein die Hurrikane "Harvey", "Irma" und "Maria" schlugen mit einer Schadenssumme von drei Milliarden Dollar vor Steuern zu Buche. Dazu kamen noch die Folgen der Erdbeben in Mexiko. Zudem führten Rückstellungen von 836 Millionen Dollar für Verluste im Zusammenhang mit Schadensansprüchen aus dem Vorjahr dazu, dass das Ergebnis noch schlechter ausfiel als von Experten befürchtet. Diese Altlasten machen AIG schon länger zu schaffen.

Konzernchef Peter Hancock war nach Krititk aus der Führungsriege und von Aktionären an der Entwicklung des Unternehmens im März zurückgetreten. (rts)

Quelle: n-tv.de