Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 09. November 2018
  • Unternehmen

    Monte dei Paschi kommt nicht voran

    Bei der italienischen Bank Monte dei Paschi di Siena zeigen die Sanierungsbemühungen noch keine Erfolge. Im dritten Quartal hat das Geldinstitut weniger eingenommen und verdient. Den Nettogewinn beziffert Monte dei Paschi auf 91 Millionen nach 242 Millionen Euro im Vorjahr. Die Einnahmen gingen von 1,37 Milliarden auf 810 Millionen Euro zurück, da sowohl der Zinsüberschuss als auch die Provisionen abnahmen. Die Bank durchläuft eine umfassende Neuordnung, inklusive staatlicher Rekapitalisierung, Veräußerung von Milliarden von notleidenden Krediten und Stellenstreichungen. (DJ)

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  • Mittwoch, 14. November 2018
  • Quartalszahlen
    Eon verdient besser als erwartet

    Der Energiekonzern Eon blickt nach den ersten neun Monaten optimistischer auf die Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei in den ersten neun Monaten um elf Prozent auf 2,4 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Versorger bei der Vorlage des Zwischenberichts nach dem dritten Quartal mit. Die Zahlen fallen besser aus als erwartet: Analysten hatten beim Ebit im Schnitt nur mit 2,24 Milliarden gerechnet. Eon erwartet für das Geschäftsjahr 2018 eigenen Angaben zufolge weiterhin ein bereinigtes Konzern-Ebit im Bereich von 2,8 bis 3,0 Milliarden Euro. Beim bereinigten Konzernüberschuss sollten es 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro sein. "Für beide Ergebnisgrößen erwartet Eon nun einen Wert in der oberen Hälfte der jeweiligen Bandbreite." (rts)

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  • Quartalszahlen
    Leoni verzeichnet Gewinneinbruch

    Der Autozulieferer Leoni hat nach einem Gewinnrückgang im dritten Quartal Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität eingeleitet. Das Unternehmen will mit dem Programm seine Wachstumschancen stärker auf die "Ergebnisqualität" ausrichten. Konkrete Maßnahmen wurden bisher nicht mitgeteilt. Den vor rund drei Wochen gesenkten Jahresausblick bestätigte das SDax-Unternehmen. Im dritten Quartal stieg der Umsatz gestützt vom hohen Kupferpreis um 1,5 Prozent auf 1,21 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern brach um 13 Prozent auf 23 Millionen Euro ein. Das vorläufig gemeldete Ebit von 38 (45) Millionen Euro bestätigte das Unternehmen. Wie aus dem Quartalsbericht hervorgeht, sank das Nettoergebnis auf 23,4 Millionen von 27,2 Millionen Euro. Der Nürnberger Zulieferer hatte wegen eines schwächeren Automarktes in China und den Auswirkungen aus dem neuen Abgastest die Ziele für dieses Jahr vor kurzem gesenkt. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Deutsche Wohnen hebt den Ausblick an

    Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat in den ersten neun Monaten 2018 dank steigender Mietern und eine niedrige Leerstandsquote mehr verdient als im Vorjahr. Der Berliner MDax-Konzern hob vor diesem Hintergrund die Prognosen für das Gesamtjahr an. Für die zweite Jahreshälfte rechnet das Unternehmen zudem mit einer weiteren Aufwertung des Immobilienbestands um bis zu 1,5 Milliarden Euro. Per Ende September umfasste das Portfolio der Deutsche Wohnen rund 166.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Wert ("Fair Value") von rund 20,1 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn kletterte im Zeitraum von Januar bis September von 706 Millionen auf 756,7 Millionen Euro. Die durchschnittliche monatliche Vertragsmiete im Gesamtbestand betrug nach Angaben des Unternehmens zum Stichtag 6,55 Euro je Quadratmeter. Der Leerstand lag weiter bei 1,9 Prozent. (DJ)

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  • Konjunktur
    Japans Wirtschaftsmotor stottert

    Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal stärker geschrumpft als erwartet. Eine Reihe von Naturkatastrophen haben die Exporte und den Tourismus belastet, und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging in dem Zeitraum von Anfang Juli bis Ende September annualisiert um 1,2 Prozent zurück, wie aus den Daten der Regierung hervorgeht. Im Vorquartal legte das BIP um 3 Prozent zu. Analysten hatten für das dritte Quartal mit einem Rückgang von 1 Prozent auf annualisierter Basis gerechnet. Im vergangenen Jahresviertel ging der private Konsum, der fast 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, um 0,1 Prozent zurück. Die Verbraucher seien wegen des schlechten Wetters zu Hause geblieben, und der Preisanstieg bei frischen Lebensmitteln und Energie habe die anderen Konsumausgaben belastet. (DJ)

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