Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 22. Januar 2016
  • Quartalszahlen

    Schlumberger baut massiv Jobs ab

    Der weltgrößte Technik-Dienstleister in der Ölbranche, der US-Konzern Schlumberger, hat als Reaktion auf den niedrigen Ölpreis weitere 10.000 Stellen abgebaut. Insgesamt hat der Konzern damit seit dem Beginn des Preisverfalls beim Öl bereits 30.000 Jobs gestrichen. Allein im letzten Quartal des Jahres 2015 sei ein Nettoverlust von 1,016 Milliarden Dollar aufgelaufen, teilte Schlumberger in Houston/Texas mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte noch ein Gewinn von 300 Millionen Dollar zu Buche gestanden. Der Umsatz im Schlussquartal 2015 ging verglichen mit dem Jahr zuvor um 39 Prozent auf 7,744 Milliarden Dollar zurück. Schlumberger leidet unter den Entscheidungen von Ölriesen wie BP, Shell oder Exxon, die aufgrund niedriger Einnahmeerwartungen geplante Investitionen, etwa in neue Bohrungen, streichen. (dpa)

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  • Montag, 18. Dezember 2017
  • Unternehmen
    Siemens erhält Kraftwerksvertrag in Russland

    Siemens hat einen Auftrag zur Errichtung eines Gas- und Dampfkraftwerks in Russland erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt einschließlich des Servicevertrags 380 Millionen Euro, wie der Münchener Dax-Konzern mitteilte. Das Kraftwerk mit einer Kapazität von 495 Megawatt soll im Mai 2021 den Betrieb aufnehmen. Auftraggeber sei Nizhnekamskneftekhim, ein Unternehmen der TAIF-Gruppe mit Sitz in Kazan im Osten Russlands. Siemens hatte angekündigt, in der Kraftwerkssparte massiv Stellen abzubauen, auch zwei ostdeutsche Standorte sollen geschlossen werden. (DJ)

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  • Konjunktur
    Inflation im Euroraum bleibt unter EZB-Zielmarke

    Der Preisdruck in der Eurozone ist im November leicht gestiegen, aber insgesamt verhalten geblieben. Die jährliche Inflationsrate kletterte auf 1,5 von 1,4 Prozent im Vormonat. Die Statistikbehörde Eurostat bestätigte damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 30. November. Damit liegt die Inflation immer noch deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp 2 Prozent. Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, blieb im November stabil auf einem niedrigen Niveau. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) verharrte bei 0,9 Prozent. Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise im November in der Gesamtrate um 0,1 Prozent, die Kernrate sank indessen um 0,1 Prozent. Die Daten entsprachen den Prognosen von Volkswirten. Die EZB erreicht ihr Inflationsziel schon seit Jahren nicht mehr; nach den aktuellen EZB-Prognosen dürfte sie ihr Ziel sogar bis zum Jahr 2020 verfehlen. Derzeit kaufen die Zentralbanken des Eurosystems monatlich Anleihen für 60 Milliarden Euro, ab Januar wird es auf 30 Milliarden reduziert. (DJ)

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  • Konjunktur
    Gastgewerbe schwächelt im Oktober

    Deutschlands Hoteliers und Gastwirte bleiben trotz etwas schwächerer Geschäfte im Oktober auf Wachstumskurs. Preisbereinigt (real) sanken die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zu unveränderten Preisen (nominal) verzeichnete das Gastgewerbe dagegen einen Anstieg um 1,6 Prozent. Insgesamt war die Entwicklung in den ersten zehn Monaten positiv. Die Branche setzte real 1,0 Prozent und nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. (dpa)

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