Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 14. Februar 2018
  • Handelsstreit

    Stahl-Dumping: Südkorea zerrt USA vor WTO

    Südkorea will in einem Handelsstreit mit den USA vor die Welthandelsorganisation (WTO) ziehen. Das kündigte das Handelsministerium an. Konkret geht es um Anti-Dumping-Zölle, die die USA im Mai 2016 auf südkoreanische Stahlprodukte und Transformatoren eingeführt hatten. Dem Ministerium zufolge sollen nun unter WTO-Vermittlung bilaterale Gespräche mit den Vereinigten Staaten geführt werden. In den vergangenen Monaten hat die US-Regierung ihre Bemühungen verstärkt, die heimische Industrie vor ausländischer Konkurrenz zu schützen. Dazu gehört auch die Neuverhandlung einer Freihandelsvereinbarung mit Südkorea. Am Dienstag sprach US-Präsident Donald Trump von Überlegungen, Zölle und Quoten für Aluminium- und Stahlimporte einzuführen. (rts)

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  • Donnerstag, 26. April 2018
  • Unternehmen
    Konzernumbau kostet GM viel Geld

    Der US-Autobauer General Motors hat im ersten Quartal deutliche Gewinneinbußen hinnehmen müssen. Belastet wurde das Ergebnis von hohen Restrukturierungskosten in Südkorea und Produktionsausfällen in den USA. Der Nettogewinn sackte im Zeitraum von Januar bis März um 60 Prozent auf eine Milliarde US-Dollar ab.

    Das um Sonderfaktoren bereinigte operative Ergebnis je Aktie lag bei 1,43 Dollar. Der Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft sank um drei Prozent auf 36,1 Milliarden Dollar. In China, dem zweitwichtigsten Gewinntreiber, erzielte GM einen Rekordgewinn von knapp 600 Millionen Dollar, das waren 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Absatz kletterte dank der starken Nachfrage nach Chevrolet-SUVs und Premiumfahrzeugen der Marke Cadillac. (DJ)

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  • Unternehmen
    Eisenerz-Riese Vale meldet Gewinneinbruch

    Der Quartalsgewinn des weltgrößten Eisenerz-Konzerns Vale ist wegen gestiegener Kosten und gesunkener Eisenerzpreise um 36 Prozent auf 1,59 Milliarden Dollar eingebrochen. Damit blieb der brasilianische Konzern deutlich unter den Erwartungen von Analysten. (rts)

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  • Bonität
    Moody's bestätigt Bestnote für USA

    Die Ratingagentur Moody's hat den USA erneut die bestmögliche Bonitätsnote «AAA» gegeben. Die Bestätigung des Spitzen-Kreditwürdigkeit spiegele die außergewöhnliche wirtschaftliche Stärke des Landes wider, teilte Moody's mit. Den Ausblick für das Rating setzten die Bonitätswächter auf «stabil», damit steht die Kreditnote vorerst auf festen Füßen. Als Gründe für diese Entscheidung nannte Moody's unter anderem die Dynamik und Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft sowie den Status des Dollar als weltweite Leitwährung. Der sehr große Markt für US-Staatsanleihen dürfte die Finanzierung zudem auch bei steigender Verschuldung durch die jüngsten politischen Entscheidungen sichern. Die Trump-Regierung hatte die Steuern zu Jahresbeginn kräftig gesenkt, was den Staatshaushalt stark strapazieren könnte. (rts)

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  • Unternehmen
    Paypal-Zahlen rocken

    Der Bezahldienst Paypal hat dank boomender Ausgaben im Internet zu Jahresbeginn gute Geschäfte gemacht. Im ersten Quartal kletterte der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um ein Drittel auf unter dem Strich 511 Millionen Dollar, wie die ehemalige Ebay-Tochter a mitteilte. Die Erlöse legten um 24 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zu. Die insgesamt von Paypal abgewickelten Zahlungen stiegen im Jahresvergleich um knapp 32 Prozent auf gut 132 Milliarden Dollar. (dpa)

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  • Mittwoch, 25. April 2018
  • Konjunktur
    Smartphone-Verkäufe gehen weltweit zurück

    Der weltweite Smartphone-Boom der vergangenen Jahren flaut ab. Von Januar bis März sank die Nachfrage weltweit um zwei Prozent auf 347 Millionen Geräte, wie aus einer Studie des Marktforschers GfK hervorgeht. Vor allem in China und Nordamerika wurden weniger Smartphones veräußert. Wegen der gestiegenen Preise für die Luxusmodelle von Apple, Samsung, Google und Huawei litt der Umsatz darunter nicht. Die Erlöse kletterten um 18 Prozent. Die Verbraucher tendierten zum Kauf höherpreisiger Modelle, sagte der GfK-Telekommunikationsexperte Arndt Polifke. Im Schnitt legten Käufer 374 Dollar für ein neues Gerät auf den Tisch und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. (rts)

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  • Unternehmen
    Munich Re zahlt weniger Boni

    Auf Druck der Aktionäre will der weltgrößte Rückversicherer Munich Re die Boni für seine Chefetage einschränken. Ab diesem Jahr sollen die Boni für den Vorstand fünfzig statt wie bisher siebzig Prozent der Bezüge ausmachen, sagte Aufsichtsratschef Bernd Pischetsrieder auf der Hauptversammlung in München. Maßgeblich für die Boni sollen künftig ausschließlich die Erreichung der Gewinnziele des Vorstands und die Entwicklung der Munich-Re-Aktie im Vergleich zur Konkurrenz sein. "Die variable Vergütung wird künftig sehr viel volatiler sein als heute", sagte Pischetsrieder.

    Die Hauptversammlung muss dem Vorschlag noch zustimmen. Großanleger hatten bei dem Aktionärstreffen vor einem Jahr kritisiert, dass die Kriterien für die Vergütung des Vorstands schwer durchschaubar seien. 2017 verdienten die Spitzenmanager des Unternehmens zusammen 19,8 Millionen Euro - 3,3 Millionen Euro weniger als im Jahr davor. Ursache war ein von schweren Naturkatastrophen verursachter Gewinneinbruch. (dpa)

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  • Unternehmen
    Shire und Takeda erzielen Durchbruch

    Nach langem Ringen haben die Pharmakonzerne Shire und Takeda Insidern zufolge einen Durchbruch bei den Gesprächen über einen Zusammenschluss erzielt. Der japanische Konzern Takeda habe seine ursprüngliche Offerte in Höhe von rund 60 Milliarden Dollar weiter aufgebessert, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Noch im Lauf des Tages werde ein vorläufiger Deal bekannt gegeben. Welcher Kaufpreis vereinbart wurde, war zunächst unklar. Zuletzt hatte es ein Bieterwettrennen um den irischen Konzern Shire gegeben, der an der Börse in London gelistet ist und Medikamente gegen seltene Krankheiten herstellt. Takeda ist bereits mehrmals mit Angeboten abgeblitzt. Auch der Botox-Produzent Allergan hatte Interesse an Shire signalisiert, dann aber eine Kehrtwende vollzogen. (rts)

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